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VgT Schweiz, Antisemit Erwin Kessler (1 Leser) (1) Gäste
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THEMA: VgT Schweiz, Antisemit Erwin Kessler
#4273
Mladen (Benutzer)
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Re:VgT Schweiz, Antisemit Erwin Kessler geschrieben am 17.12.2007 17:09 Karma: 4  
hexe schrieb:
Israelreise

Ich war dort nicht als Tourist sondern aus berüflichen Gründen. Wir waren 2 Wochen in Jerusalem und haben viel Kontakt mit politisch-aktiven, demokratischen Leuten (der Name der Organisation habe ich vergessen, da ich mich damals damit nicht sonderlich auseinandergesetzt habe, sehr Schade). Dort haben wir auch übernachtet. Es war ein Riesensymposion wo Leute (meistens Studenten) vom ganzen Israel teilgenommen haben. Obwohl der Schwerpunkt "Kultur" war, habe ich dort einige politische hochkarätige Auseinandersetzungen miterlebt, alles hat sich in extrem zivilisierten Grenzen gehalten. Ich bin immer noch sehr fasziniert über diese Reise.
Nach 2 Jahren wollte ich wieder hin aber mein Flug wurde abgesagt, weil er an dem Tag nach dem Ramallah-Anschlag geplannt war.

Nun solche Begegnungen haben mir damals ganz klar gefehlt, denn meistens geriet ich an eher regierungstreue Leute und auch die Kibbutzniks in Revivim waren alles andere als besonders progressiv eingestellt....
 
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#4279
hexe (Benutzer)
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Krankhafte Toleranz geschrieben am 18.12.2007 07:30 Karma: 0  
Angesichts der Situation in der alle glaubten auf sämtliche Befindlichkeiten besonders einfühlsam eingehen zu müssen durchaus verständlich. Andererseits hätten sich religiöse Menschen wahrhaftig durch die Darbietung verletzt gefühlt haben können. Dabei gilt es abzuwägen wie weit denn Kunst gehen darf und wo die Grenzen zu setzen sind.

Wenn es denn als reine Provokation rüberkommt ohne im Grunde noch was auszusagen so ist damit äusserst vorsichtig umzugehen, denn nicht alle Menschen sind säkular orientiert.


Ganz und gar nicht. Es handelt sich nicht um "religiöse Menschen" im Allgemein, wie Du es ganz vorsichtig ausdrückst, sondern um religiöse Muslime. So viel Deutlichkeit muss sein. Aber auch sie müssen verstehen, dass die Religion nicht den Staat regiert.
Mit der Schuld, dass sich einige Menschen - die nicht "sekulär orientiert" sind, was auch immer das heissen mag (reden wir gerade über Mönche?) - sich angekratzt fühlen können, kann ich gerade noch leben. Aber dass religiöse Menschen (Muslime, Christen u.a.) Im 21. Jh. im Europa Zänsur üben dürfen kann ich nicht gut heissen.
 
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#4281
Nordwolf (Benutzer)
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Re:VgT Schweiz, Antisemit Erwin Kessler geschrieben am 18.12.2007 09:00 Karma: -21  
Irgendwie kann ich den Gedankengängen nicht wirklich folgen.

-Erwin Kessler kritisiert das Schächten

-Er benutzt den KZ-Vergleich

Ist das so korrekt, oder hab ich was vergessen?

Ich habe jetzt nicht jeden Artikel gelesen, nur den Anfangsbeitrag und die Seite des VGT.

Mir erschliesst sich folgendes überhaupt nicht:

Wie kommt man von der Schächtkritik auf "Antisemitismus"?

Das muss man mir nochmal näher erläutern, irgendwie komm ich da nicht mit.
Für mich besteht Antisemitismus dann, wenn ich Semiten, also Juden als lebensunwert darstelle und totwünsche.
Das hat Herr Kessler aber nicht getan, oder?

Ganz gleich, wie man zu den Methoden von Kessler steht, anscheinend ist er ja die einzige TR-Vertretung in der Schweiz die erwähnenswert ist.

Ich mein, nur weil jemand Israel kritisiert, muss das noch lange nicht heissen, dass er etwas gegen Juden hat, oder?

Und überhaupt, weshalb unterscheidet man Menschen aufgrund ihrer Herkunft?

Für mich sind Juden Menschen, Menschen wie wir alle auch!
Oder sehe ich da jetzt was falsch?

Gruß
Nordwolf
 
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#4283
Mladen (Benutzer)
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Re:Krankhafte Toleranz geschrieben am 18.12.2007 13:27 Karma: 4  
hexe schrieb:


Ganz und gar nicht. Es handelt sich nicht um "religiöse Menschen" im Allgemein, wie Du es ganz vorsichtig ausdrückst, sondern um religiöse Muslime. So viel Deutlichkeit muss sein. Aber auch sie müssen verstehen, dass die Religion nicht den Staat regiert.
Mit der Schuld, dass sich einige Menschen - die nicht "sekulär orientiert" sind, was auch immer das heissen mag (reden wir gerade über Mönche?) - sich angekratzt fühlen können, kann ich gerade noch leben. Aber dass religiöse Menschen (Muslime, Christen u.a.) Im 21. Jh. im Europa Zänsur üben dürfen kann ich nicht gut heissen.


Säkular bedeutet nicht religiös, wird in dem Zusammenhang besonders oft in Israel verwendet wo sich die orthodoxen JüdInnen regelrecht mit den säkularen JüdInnen bekriegen.

Dieses Schauspiel war nicht das erste Beispiel in dem religiöse Gefühle verletzt wurden. Auf andere Art (vieleicht weniger krass) geschah dies schon mit Madonnas Video zum Lied "Like a prayer", nur waren es hierbei religiöse ChristInnen die dagegen protestierten.

Meines Erachtens nach geht es ja primär nicht um Zensur sondern um ein Grundmass an Respekt und Anstand welches vorausgesetzt werden dürfte, dieser Aspekt geht in den Diskussionen um solche Themen leider unter bzw. wird gar nicht erwähnt.
 
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#4285
Mladen (Benutzer)
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Re:VgT Schweiz, Antisemit Erwin Kessler geschrieben am 18.12.2007 13:50 Karma: 4  
Nordwolf schrieb:
Irgendwie kann ich den Gedankengängen nicht wirklich folgen.

-Erwin Kessler kritisiert das Schächten

-Er benutzt den KZ-Vergleich

Ist das so korrekt, oder hab ich was vergessen?

Ich habe jetzt nicht jeden Artikel gelesen, nur den Anfangsbeitrag und die Seite des VGT.

Mir erschliesst sich folgendes überhaupt nicht:

Wie kommt man von der Schächtkritik auf "Antisemitismus"?

Das muss man mir nochmal näher erläutern, irgendwie komm ich da nicht mit.
Für mich besteht Antisemitismus dann, wenn ich Semiten, also Juden als lebensunwert darstelle und totwünsche.
Das hat Herr Kessler aber nicht getan, oder?

Ganz gleich, wie man zu den Methoden von Kessler steht, anscheinend ist er ja die einzige TR-Vertretung in der Schweiz die erwähnenswert ist.

Ich mein, nur weil jemand Israel kritisiert, muss das noch lange nicht heissen, dass er etwas gegen Juden hat, oder?

Und überhaupt, weshalb unterscheidet man Menschen aufgrund ihrer Herkunft?

Für mich sind Juden Menschen, Menschen wie wir alle auch!
Oder sehe ich da jetzt was falsch?

Gruß
Nordwolf


Die struben Gedankengänge eines Erwin Kessler werden auch mir für immer verschlossen bleiben, genauso wie all jene der Holocaustleugner, Neonazis und übrigen Faschisten.

Wie unschwer aus meiner Einleitung zu erkennen sein müsste, erkennt Erwin Kessler den Judaismus als Hauptursache für das Schächten, welches er als nur eine von mehreren Schlachtmethoden besonders opponiert. Weshalb denn bitte? Ginge es ihm wirklich um die Sache der Tiere würde er nur vom Tiermord reden und nicht das Schächten besonders hervorheben, denn es gibt keinen besseren oder schlechteren Mord an Tieren. Dem Mord dadurch eine Qualität zu verleihen ist ein extrem krasser Teilaspekt des ganzen.

"Herr" Kessler ist ein Antisemit der ganz alten Schule, seine braune Vergangenheit begann schon in den 70er Jahren als Mitglied der rechtsradikalen "Nationalen Aktion". Desweiteren sind seine zahlreichen Kontakte zu Rechtsextremen worunter sich auch Holocaustleugner befinden bestimmt nicht dazu geeignet seine braune Weste wieder reinzuwaschen.

Antisemitismus ist indes weitaus mehr als "nur" jüdischen Menschen den Tod zu wünschen. Dass Erwin Kessler bei seiner Kritik am Schächten explizit auch den Judaismus verurteilt ist bezeichnend für seinen Antisemitismus. Als kleiner Einschub: Im Islam werden Tiere auf die gleiche Methode ermordet, weshalb zieht er denn nicht im gleichen Masse auch gegen den Islam aufs Schlachtfeld? Er erwähnt es beiläufig unter seinen vielen Artikeln, doch sein Hass ist primär gegen die JüdInnen gerichtet.

Antisemitismus kann also auch bedeuten eine religiöse Gruppe wegen einer ihrer Regeln (in dem Falle das rituelle Schlachten, Schächten genannt) zu verurteilen. Mir ist im Weiteren nicht bekannt dass er irgendwo eine Kritik an Israel angebracht hätte, Israel selbst ist nicht gleichzusetzen mit Judaismus, es hat keine offizielle Religion. In Israel leben eine Vielzahl an religiösen Minderheiten die alle wiederum ihre eigenen Bräuche und Regeln praktizieren.

Uebrigens dürfen Moslems das nach jüdischen Riten geschlachtete Fleisch ebenfalls verzehren, aber nicht umgekehrt.

Es geht mir auch nicht um die Methoden Kesslers sondern allein um seine Art mit einer Thematik umzugehen, die ist es die ich verabscheue.

Der VgT hat bezüglich der Tiere schon eine gute Anzahl an Erfolgen aufzuweisen, ist aber nicht die einzige Gruppe in der Schweiz die sich für Tiere stark macht und ganz bestimmt nicht sowas wie vorherrschend in Sachen Tierrechte.
 
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#4296
hexe (Benutzer)
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Re:VgT Schweiz, Antisemit Erwin Kessler geschrieben am 18.12.2007 16:55 Karma: 0  
Meines Erachtens nach geht es ja primär nicht um Zensur sondern um ein Grundmass an Respekt und Anstand welches vorausgesetzt werden dürfte, dieser Aspekt geht in den Diskussionen um solche Themen leider unter bzw. wird gar nicht erwähnt.

Mit dieser Aussage hast Du es geschafft, mich aus diesem Thread rauszuekeln. Genauso gut kann man sagen, dass man Respekt vor Tierquälerei haben sollte. Aber so ist sie, die krankhafte Angst vor politisch-inkorrekten Meinungen, getarnt als Toleranz. Man ist gut aufgehoben, geschützt vor Realismus. Schade, dass die Zeitreisen nicht möglich sind, im Mittelalter würde man mit so einer Einstellung gut leben.
PS. Ich weiss, was "sekulär" bedeutet, war ja in meinem Beitrag auch klar.
Tschüss.
 
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#4297
Mladen (Benutzer)
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Re:VgT Schweiz, Antisemit Erwin Kessler geschrieben am 18.12.2007 18:30 Karma: 4  
hexe schrieb:


Mit dieser Aussage hast Du es geschafft, mich aus diesem Thread rauszuekeln. Genauso gut kann man sagen, dass man Respekt vor Tierquälerei haben sollte. Aber so ist sie, die krankhafte Angst vor politisch-inkorrekten Meinungen, getarnt als Toleranz. Man ist gut aufgehoben, geschützt vor Realismus. Schade, dass die Zeitreisen nicht möglich sind, im Mittelalter würde man mit so einer Einstellung gut leben.
PS. Ich weiss, was "sekulär" bedeutet, war ja in meinem Beitrag auch klar.
Tschüss.

Die beiden Sachen haben miteinander absolut nichts zu tun, können somit auch nicht verglichen werden. Tieren Unrecht anzutun ist ein Verbrechen gegen welches sie sich selbst nicht wehren können, die Menschen hingegen können dies sehr gut.

Deine Argumentation erscheint mir ziemlich diffus, Du versuchst mich als von politischer Inkorrektheit frustrierten Menschen hinzustellen ohne dies wirklich begründen zu können. Denn an realen Gründen ist da gar nichts vorhanden, wenn ich von einem Grundmass an Respekt und Toleranz schreibe so geht es mir nicht darum dies als allgemeinverbindlich für alle Menschen im gleichem Masse festzulegen. Doch indem einer Person die Wörter im Munde herumgedreht werden statt auf vernünftiger Basis zu diskutieren ist nur eine Methode ebendieser Diskussion wenn sie jemand nicht gefällt zu entgehen.

PS: Wenn Du bei dem Begriff (korrekt geschrieben) "säkular" auf die Mönche verweist so ist es dadurch immer noch unklar ob denn der Ausdruck auch wirklich verstanden wurde, nachfragen ist trotzdem immer ok.
 
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#4298
hexe (Benutzer)
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Ein letztes Wort geschrieben am 18.12.2007 21:16 Karma: 0  
Ich kann - und soll - solchen "religiösen Menschen", die sich woher auch immer das Recht nehmen, Druck in einer (offiziell) demokratischen Gesellschaft zu üben, nicht mit Toleranz und schon gar nicht mit Respekt entgegenkommen. Was sie machen ist nämlich nicht richtig, ich sehe nicht ein, dass man das respektieren sollte. Klar genug?
 
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#4302
Mladen (Benutzer)
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Re:Ein letztes Wort geschrieben am 19.12.2007 05:53 Karma: 4  
hexe schrieb:
Ich kann - und soll - solchen "religiösen Menschen", die sich woher auch immer das Recht nehmen, Druck in einer (offiziell) demokratischen Gesellschaft zu üben, nicht mit Toleranz und schon gar nicht mit Respekt entgegenkommen. Was sie machen ist nämlich nicht richtig, ich sehe nicht ein, dass man das respektieren sollte. Klar genug?
Du sprichst damit die superkonservativen unter den religiös orientierten jedwelcher Glaubensgemeinschaft an. Denen wird wohl auch kaum beizukommen sein um es ihnen recht zu machen, das ist nun auch nicht was ich mir vorstelle.

Mir ging es darum eine Art Konsens im Umgang untereinander auszuloten welcher auf den erwähnten Werten wie Respekt und Anstand fusst, religiöse Fanatiker jeglicher Couleur dabei ausser Acht lassen.

In meinem Leben spielt die Religion keine Rolle, doch befasse ich mich indirekt damit wenn sie dazu herhalten soll um einen politischen Akt zu rechtfertigen bzw. sie wegen der Politik missbraucht wird.

Das ist momentan in der Schweiz der Fall mit der sogenannten "Minarettinitiative" bei deren Annahme der Bau von Minaretten in der Schweiz künftig verboten sein würde. Derzeit stehen im ganzen Land bloss 2 von den Dingern rum. Doch die Sache dabei ist diejenige, dass dies von der rechtsextremen SVP aufgezogen wird die sich jetzt mal den Islam als Feindbild herausgepickt hat und nun über diese Initiative versucht an noch mehr WählerInnenstimmen zu gelangen.

Polemisierung und Xenophobie als schlechter Stil eine Partei vorwärts zu bringen, so nenne ich das hier.
 
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#4360
FramstagSam (Benutzer)
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Re:Ein letztes Wort geschrieben am 24.12.2007 03:36 Karma: -1  
Über einen Google Alert bin ich auf dieses Forum gestossen und hab Deine anti-tierschützerischen Pamphlete und auch in anderer Hinsicht reichlich kruden Gedankengänge überflogen.

Zur Aufklärung: Die Aktivitäten des VgT und somit von Erwin Kessler belaufen sich zu allergrössten Teil auf die landwirschaftliche Nutztierhaltung, was ein Blick auf http://www.vgt.ch/#News bestätigt. Dabei ist der VgT wesentlich erfolgreicher als in den Medien gemeinhin kommuniziert, und seine was er tut, ist in aller Regel durchaus berechtigt - immerhin weiss ich von einem kantonalen Tierschutzbeauftragter aus erster Hand, dass bei 95% von allen Beanstandungen, die der VgT meldet, auch tatsächlich Handlungsbedarf besteht. Das Pech für tierquälende Bauern ist es, dass sie von Seite der Gesetzgebung nicht ein so effizientes Instrument haben wie den Antirassismusartikel, mit dem sie sich gegen unliebsame Tierschützer zur Wehr setzen können.

Doch es sind nicht nur Bauern, die gegen die Tierhaltungsvorschriften verstossen, im Visier des VgT, sondern grundsätzlich alle Tierquäler. So kritisiert der VgT z.B. auch Pelztierhaltung und - eben - hin und wieder, aber eigentlich relativ selten, auch das Schächten.

Bekanntlich schächten nicht nur Juden, sondern auch Muslime. Mit letzteren lebt der VgT im grossen und ganzen in Frieden, weil man auf muslimischer Seite problemlos kein Problem hat damit, das Tier vor dem Schächtprozess zu betäuben. Damit ist der Schächtvorgang für das Tier nicht weniger schlimm als die normale Schlachten. Mit diesem Kompromiss kann der VgT - aus tierschützerischer Sicht absolut verständlich - gut leben.

Leider ist auf jüdischer Seite aus Gründen, die für einen vernünftig denkenden und fühlenden Menschen kaum nachvollziehbar sind, eine solche Bereitschaft nicht in Sicht. Aus tierschützerischer Sicht ist es deshalb ebenso verständlich, dass sich ein Tierschützer wie Erwin Kessler dagegen wehrt. Dies tut er mit Methoden, die sich von seinem Vorgehen gegen Missstände in der Landwirtschaft nicht unterscheiden. Über diese Methoden kann man geteilter Meinung sein, doch ein Rassist ist Kessler deswegen sicher nicht.

Für die, dies wirklich interessiert
http://vgt.ch/vn/pldoyer.htm

Auf (nimmer)wiedersehen
 
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#4362
Mladen (Benutzer)
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VgT Schweiz, Antisemit Erwin Kessler geschrieben am 24.12.2007 07:08 Karma: 4  
FramstagSam schrieb:
Über einen Google Alert bin ich auf dieses Forum gestossen und hab Deine anti-tierschützerischen Pamphlete und auch in anderer Hinsicht reichlich kruden Gedankengänge überflogen.

Zur Aufklärung: Die Aktivitäten des VgT und somit von Erwin Kessler belaufen sich zu allergrössten Teil auf die landwirschaftliche Nutztierhaltung, was ein Blick auf http://www.vgt.ch/#News bestätigt. Dabei ist der VgT wesentlich erfolgreicher als in den Medien gemeinhin kommuniziert, und seine was er tut, ist in aller Regel durchaus berechtigt - immerhin weiss ich von einem kantonalen Tierschutzbeauftragter aus erster Hand, dass bei 95% von allen Beanstandungen, die der VgT meldet, auch tatsächlich Handlungsbedarf besteht. Das Pech für tierquälende Bauern ist es, dass sie von Seite der Gesetzgebung nicht ein so effizientes Instrument haben wie den Antirassismusartikel, mit dem sie sich gegen unliebsame Tierschützer zur Wehr setzen können.

Doch es sind nicht nur Bauern, die gegen die Tierhaltungsvorschriften verstossen, im Visier des VgT, sondern grundsätzlich alle Tierquäler. So kritisiert der VgT z.B. auch Pelztierhaltung und - eben - hin und wieder, aber eigentlich relativ selten, auch das Schächten.

Bekanntlich schächten nicht nur Juden, sondern auch Muslime. Mit letzteren lebt der VgT im grossen und ganzen in Frieden, weil man auf muslimischer Seite problemlos kein Problem hat damit, das Tier vor dem Schächtprozess zu betäuben. Damit ist der Schächtvorgang für das Tier nicht weniger schlimm als die normale Schlachten. Mit diesem Kompromiss kann der VgT - aus tierschützerischer Sicht absolut verständlich - gut leben.

Leider ist auf jüdischer Seite aus Gründen, die für einen vernünftig denkenden und fühlenden Menschen kaum nachvollziehbar sind, eine solche Bereitschaft nicht in Sicht. Aus tierschützerischer Sicht ist es deshalb ebenso verständlich, dass sich ein Tierschützer wie Erwin Kessler dagegen wehrt. Dies tut er mit Methoden, die sich von seinem Vorgehen gegen Missstände in der Landwirtschaft nicht unterscheiden. Über diese Methoden kann man geteilter Meinung sein, doch ein Rassist ist Kessler deswegen sicher nicht.

Für die, dies wirklich interessiert
http://vgt.ch/vn/pldoyer.htm

Auf (nimmer)wiedersehen

Dass der VgT keinen Erfolg in seinen Aktionen hat wurde nie von mir behauptet, lies doch bitte zuerst genau nach.
Auch ist es in keiner Weise darum gegangen in welchem Feld sich der VgT primär betätigt, auch dies hast Du wohl übersehen.

Dass meine Gedanken zum Thema dem Thema dem Tierschutz und den Tierrechten widersprechen entstammt allein Deiner Fantasie, mir geht es einzig um den Tierschutz und nicht darum dass im Namen des Tierschutzes rassistische und antisemitische Hetzschriften weitere Verbreitung finden wie es dies Erwin Kessler systematisch betreibt.

Das Schächten ist ein Grundthema des VgT welcher von Erwin Kessler derart dominiert wird, dass es jedesmal wieder auftaucht und dabei die eigentlichen Anliegen welche den Tieren zugute kämen in den Hintergrund treten, also abslout keine Seltenheit wie Du es hier fälschlicherweise darlegst.

Die braune Vergangenheit Erwin Kesslers ist desweiteren nicht von der Hand zu weisen, seine gegenwärtigen Schriften zeigen dass er davon keine Distanz genommen zu haben scheint.

Und nochmals zum Mitschreiben:

Wenn Erwin Kessler gezielt gegen eine Religionsgruppe hetzt wegen der Art wie sie Tiere umbringt dann geht es ihm weniger um die Sache der Tiere als um den Umstand dass es sich bei diesen nun um JüdInnen handelt welche diese Ritual vollziehen. Geschlachtet wird überall, doch nur Erwin Kessler gibt dem Tiermord eine Qualität indem er den einen Mord als den schlimmeren ansieht.
Von den Tierrechten aus gesehen sollte dabei nicht unterschieden werden, denn es kann nur darum gehen OB Tiere ermordet werden oder nicht und nicht darum WER sie ermordet und aus welchen Gründen.

Genau darum ist Erwin Kessler auch ein Antisemit, auch ohne speziell darauf hinzuweisen lässt sich dies aus seinen Schriften problemlos ableiten, ob nun in den Tierschutznachrichten oder online über die Seite des VgT.

Mit jederzeitiger Bereitschaft zum Weiterdiskutieren
 
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Letzte Änderung: 24.12.2007 07:13 von Mladen.
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#7123
Nolde (Benutzer)
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Aw: Re:VgT Schweiz, Antisemit Erwin Kessler geschrieben am 26.06.2008 08:57 Karma: -5  
Nordwolf schrieb:
Wie kommt man von der Schächtkritik auf "Antisemitismus"?Ganz einfach: Wenn religiöse und politische Extremisten zugleich Juden sind, dann reagieren diese auf Kritik und Gegnerschaft gewöhnlich mit der Antisemitismus-Keule.

Nordwolf schrieb:
Das muss man mir nochmal näher erläutern, irgendwie komm ich da nicht mit. Für mich besteht Antisemitismus dann, wenn ich ... Juden als lebensunwert darstelle und totwünsche. Das hat Herr Kessler aber nicht getan, oder?Nein, das hat er natürlich nicht getan, sondern das Schächten als Verbrechen dargestellt, als was es auch behandelt werden sollte. Ist doch logisch, daß er damit ins Visier der Schächtmörder geraten ist.

Daß jedoch sog. "Tierrechtler" in das Horn der Tiermassenmordfraktion einstimmen, wenn eine bestimmte Religionsgemeinschaft oder Lobby ins Visier gerät, ist ein Unding.

Der Schächtprozess - Die politischen Hintergründe, warum Tierschützer Erwin Kessler ins Gefängnis muss: www.vgt.ch

Anklage der Bezirksanwaltschaft Bülach vom 6. März 1997 gegen VgT-Präsident Erwin Kessler im sog. Schächtprozess: www.vgt.ch

Auch die Partei "Mensch - Umwelt - Tierschutz" lehnt das Schächten ab:
Töten, Schlachten, Schächten; das lehnen wir ab

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz - Die Tierschutzpartei - lehnt jegliches Töten und Schlachten von Tieren aus ethischen Gründen ab, da es heutzutage völlig unnötig ist. Das Schächten (betäubungsloses Schlachten) ist eine besonders grausame Tötungsmethode.

Unser Ziel ist deshalb ein generelles Schlachtverbot von Tieren. Hieraus folgt selbstverständlich die unverzügliche und bedingungslose Streichung der Ausnahmeregelung(*) für das betäubungslose Schlachten und damit auch die Ablehnung des am 23. November 2006 verkündeten Urteils des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig. Wie in einigen europäischen Ländern bereits geschehen, sollte auch in Deutschland der Gesetzgeber das betäubungslose Schlachten ausnahmslos verbieten.

Die Grundrechte der Religionsfreiheit und der Berufsausübung müssen nachrangig bewertet werden, wenn es um das Leben und Leiden von Lebewesen geht.

Äußerungen mit ausländerfeindlichen, rassistischen, religionsfeindlichen oder nationalistischen Inhalten oder Tendenzen lehnen wir generell, auch im Zusammenhang mit dem Thema Schächten, ab und distanzieren uns von solchen.

(*)In Deutschland ist eine Betäubung beim Schlachten aus Tierschutzgründen nach § 4 a Tierschutzgesetz grundsätzlich vorgeschrieben. Eine Ausnahmegenehmigung kann jedoch von den zuständigen Behörden erteilt werden, wenn nachweislich eine Religionsgemeinschaft ein betäubungsloses Schlachten zwingend vorschreibt.

Quelle: Mensch - Umwelt - Tier (Tierschutzpartei)
 
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#7130
Mladen (Benutzer)
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Aw: Re:VgT Schweiz, Antisemit Erwin Kessler geschrieben am 26.06.2008 14:05 Karma: 4  
Nolde schrieb:
Nordwolf schrieb:
Wie kommt man von der Schächtkritik auf "Antisemitismus"?Ganz einfach: Wenn religiöse und politische Extremisten zugleich Juden sind, dann reagieren diese auf Kritik und Gegnerschaft gewöhnlich mit der Antisemitismus-Keule.

Was hat denn religiöser und politischer Extremismus gemeinsam? Und woher besitzen Sie die Gewissheit dass es sich bei Menschen die sich für Tiere einsetzen entweder um VertreterInnen der einen oder der anderen Art handelt?
Können Sie nicht wissen, also ist das ein Vorurteil. Ebenso das Schlagwort "Antisemitismuskeule" das Sie hier verwenden um zum Thema nichts näher begründen zu müssen.

Nordwolf schrieb:
Das muss man mir nochmal näher erläutern, irgendwie komm ich da nicht mit. Für mich besteht Antisemitismus dann, wenn ich ... Juden als lebensunwert darstelle und totwünsche. Das hat Herr Kessler aber nicht getan, oder?Nein, das hat er natürlich nicht getan, sondern das Schächten als Verbrechen dargestellt, als was es auch behandelt werden sollte. Ist doch logisch, daß er damit ins Visier der Schächtmörder geraten ist.

Ist denn das Schächten ein grösseres Verbrechen als Schlachten im Allgemeinen? Indem Schächten als besonders verurteilenswert hervorgehoben wird verleihen Kessler & Co. dem Mord an Tieren eine Qualität.
Ein Antisemit ist Kessler zweifelsfrei nicht nur wegen seiner engen Kontakte zu Holocaustleugnern und Revisionisten sondern insbesondere auch wegen seiner eigenen Aussagen. Wer die Seite des Schweizer VgT besucht wird sich in Kürze selbst davon überzeugen können.
Der VgT war noch vor 10 Jahren ein sehr aktiver Verein im Interesse der Tiere und darf manch gelungene Aktion auf sein Konto verbuchen. Doch leider ist Kessler zu dominant im VgT bzw. sein nicht zu leugnender Antisemitismus verbunden mit einem riesigen Selbstmitleid wegen seiner häufigen Präsenzen in den Gerichten.

Daß jedoch sog. "Tierrechtler" in das Horn der Tiermassenmordfraktion einstimmen, wenn eine bestimmte Religionsgemeinschaft oder Lobby ins Visier gerät, ist ein Unding.

Würde Kessler dabei bleiben sich für Tiere einzusetzen ohne den üblen Nachgeschmack seiner antisemitischen Phrasen, so hätte wohl auch kaum jemand Mühe damit.
Sich jedoch für Tiere stark zu machen und zeitgleich menschenverachtende Parolen zu verbreiten einzig wegen der Religionszugehörigkeit von Menschen deren Religion bestimmte Riten vorschreibt ist ein krasser Widerspruch.
Tierrechtler denen wirklich was an den Tieren liegt werden wissen sich von Kesslers VgT deutlich zu distanzieren.
Und warum gehen Sie mit keinem Wort auf Kesslers braune Vergangenheit sowie Gegenwart ein?

Der Schächtprozess - Die politischen Hintergründe, warum
Tierschützer Erwin Kessler ins Gefängnis muss: www.vgt.ch

Anklage der Bezirksanwaltschaft Bülach vom 6. März 1997 gegen VgT-Präsident Erwin Kessler im sog. Schächtprozess: www.vgt.ch

Auch die Partei "Mensch - Umwelt - Tierschutz" lehnt das Schächten ab:
Töten, Schlachten, Schächten; das lehnen wir ab

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz - Die Tierschutzpartei - lehnt jegliches Töten und Schlachten von Tieren aus ethischen Gründen ab, da es heutzutage völlig unnötig ist. Das Schächten (betäubungsloses Schlachten) ist eine besonders grausame Tötungsmethode.

Unser Ziel ist deshalb ein generelles Schlachtverbot von Tieren. Hieraus folgt selbstverständlich die unverzügliche und bedingungslose Streichung der Ausnahmeregelung(*) für das betäubungslose Schlachten und damit auch die Ablehnung des am 23. November 2006 verkündeten Urteils des Bundesverwaltungsgerichtes in Leipzig. Wie in einigen europäischen Ländern bereits geschehen, sollte auch in Deutschland der Gesetzgeber das betäubungslose Schlachten ausnahmslos verbieten.

Die Grundrechte der Religionsfreiheit und der Berufsausübung müssen nachrangig bewertet werden, wenn es um das Leben und Leiden von Lebewesen geht.

Äußerungen mit ausländerfeindlichen, rassistischen, religionsfeindlichen oder nationalistischen Inhalten oder Tendenzen lehnen wir generell, auch im Zusammenhang mit dem Thema Schächten, ab und distanzieren uns von solchen.

(*)In Deutschland ist eine Betäubung beim Schlachten aus Tierschutzgründen nach § 4 a Tierschutzgesetz grundsätzlich vorgeschrieben. Eine Ausnahmegenehmigung kann jedoch von den zuständigen Behörden erteilt werden, wenn nachweislich eine Religionsgemeinschaft ein betäubungsloses Schlachten zwingend vorschreibt.

Quelle: Mensch - Umwelt - Tier (Tierschutzpartei)


Ist diese Partei am Ende eines der Projekte von Armin Stösser oder übernehmen sie seine zahlreichen Internetauftritte wider besseren Wissens einfach so?
 
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#7131
Nordwolf (Benutzer)
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Aw: VgT Schweiz, Antisemit Erwin Kessler geschrieben am 26.06.2008 14:19 Karma: -21  
Ist diese Partei am Ende eines der Projekte von Armin Stösser oder übernehmen sie seine zahlreichen Internetauftritte wider besseren Wissens einfach so?

Was meinst du genau?
Welche Auftritte werden von der TiPa übernommen?

Danke im Voraus.

Gruß
Nordwolf
 
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Tierquäler-Hiwis hetzen gegen Erwin Kessler geschrieben am 26.06.2008 15:11 Karma: -5  
Mladen schrieb:
Ist diese Partei am Ende eines der Projekte von Armin Stösser oder übernehmen sie seine zahlreichen Internetauftritte wider besseren Wissens einfach so?Auch ich weiß nicht, was Du damit meinst. Ich frage mich auch, warum Du dafür den gesamten Block mitzitieren mußtest.
 
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