none

BenutzerIn

Veggies online...

Vegszene Foren
Willkommen, Gast
Bitte anmelden oder registrieren.    Passwort vergessen?
Religionsfreiheit / Universelles Leben (1 Leser) (1) Gäste
Zum Ende gehen Neues Thema Beliebt: 0
THEMA: Religionsfreiheit / Universelles Leben
#4092
monja*mellada (Benutzer)
Fresh Boarder
Beiträge: 17
graphgraph
Benutzer offline Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
Re:Religionsfreiheit / Universelles Leben geschrieben am 07.12.2007 14:26 Karma: 4  

Man kann doch nicht sämtliche Ideologien und Religionen einfach über einen Kamm scheren. Zum einen habe ich z.B. bei den 'Veganarchisten', auch wenn ich deren Ansichten meist nicht teile, nicht das Gefühl sie wollen das Thema Tierrechte nur für propagandistische Zwecke
für sich vereinnahmen, sondern ich nehme ihnen ab, dass es ihnen in erster Linie wirklich um die Tiere geht.


Ich nehme es den Urchristen im UL genau so ab, dass es ihnen wirklich um die Tiere geht. Bei « Veganarchisten » wird (als eines der Argumente) auch aufgeführt, dass sämtliche Formen von Herrschaft über andere, auch über Tiere, abgelehnt werden. Das hat auch nichts mit einer reinen « Mitleidsmotivation » zu tun, sondern ist eindeutig im weltanschaulichen Kontext formuliert. Es gibt viele Gründe, Vegetarier oder Veganer zu werden, es steht anderen nicht zu, darüber zu urteilen, ob der Beweggrund des einen überhaupt berechtigt ist, oder nicht. (Für manche sind es rein gesundheitliche Gründe, für andere wiederum religiöse Gründe).

Dem UL nehme ich genausowenig ab, dass es ihnen um die Tiere geht. Mir drängt sich eher der Eindruck auf, das UL wolle ihr (zurecht) angekratztes Image mittels ein wenig populistischer Tierliebe aufpolieren, um sich selbst in ein harmloseres Licht zu stellen.

Ich finde diesen Vorwurf ehrlich gesagt ziemlich absurd. Warum sollte man sich ausgerechnet « Tierliebe » aussuchen und Vegetarismus propagieren, um sein angekratztes Image aufzupolieren?! Wäre es da nicht sinnvoller, sich für Kinder (Straßenkinder, misshandelte oder behinderte Kinder) zu engagieren, irgend etwas, womit man den größten Teil der Bevölkerung ansprechen kann? Gibt es denn soviele Vegetarier und Veganer, als dass es sich lohnen würde, diese zu beeindrucken oder für sich gewinnen zu wollen? (Geschweige denn, dass es sich lohnen würde, diese finanziell auszubeuten...)

Dazu eine Stellungnahme des Universellen Lebens vom 30.10.2002:

Richtigstellung: Das Universelle Leben und der Schutz von Natur und Tieren

Seit über 25 Jahren klärte die Glaubensgemeinschaft Universelles Leben darüber auf, dass das
tierverachtende institutionelle Scheinchristentum nichts mit Jesus von Nazareth gemein hat und dass kein Mensch das Recht hat, Tiere zu quälen oder zu töten. Diese hohe urchristliche Ethik verbreitete das Universelle Leben über Bücher, kostenlose Broschüren und Radiosendungen schon lange, bevor in Deutschland von einer größeren "Tierrechtsbewegung" gesprochen wurde. Weil die Urchristen den Worten auch Taten folgen ließen, werden sie von den institutionellen Amtskirchen durch deren Rufmordabteilungen mit allen Mittel verleumdet und verunglimpft. Der konsequente Einsatz für Natur und Tiere ist auch vielen Interessenverbänden ein Dorn im Auge, für die der Missbrauch der Umwelt insbesondere der Tiere zum Lebensinhalt geworden ist. Vereinzelt gelingt es diesen Interessenvertretern, auch einige so genannte Tierschützer für ihre Verleumdungskampagne zu gewinnen. Was sich diese davon versprechen, die Verleumdungen kirchlicher Rufmordabteilungen zu verbreiten, kann nur vermutet werden.
Tatsache ist, dass die Urchristen im Universellen Leben vielen ein Dorn im Auge sind, weil sie
seit Jahren etwas bewegt haben, nicht nur für die Menschen, sondern auch für die Natur und für die Tiere. Hier nur einige Beispiele:
Das 1991 erschienene Buch "Du, das Tier - Du, der Mensch, Wer hat höhere Werte?" hat
den Menschen das Wesen, die Würde und das natürliche ethische Verhalten der Tiere nahegebracht und zeigt in einer kosmischen Dimension einen neuen, friedfertigen Umgang mit den Tieren auf.
Die kostenlose Broschüre "Tiere klagen – der Prophet klagt an!", in der die Wurzeln der
ungeheuren Tierverachtung in unserer Zeit aufgezeigt werden und in der die Tiere eine Stimme erhalten, wurde innerhalb von 2 Jahren in einer Auflage von insgesamt mehreren Hunderttausend Stück in 11 verschiedenen Sprachen an interessierte Menschen weitergegeben. Diese Broschüre hat einen weltweiten Bewusstseinswandel eingeleitet: Täglich erreichen uns Briefe und E-mails aus allen Kontinenten, in denen Leserinnen und Leser berichten, wie sich durch die Lektüre dieser Broschüre ihre Einstellung zu den Tieren geändert hat, wie sie von einem Tag auf den anderen aufhören Fleisch zu essen und wie sie sich an ihrem Ort aktiv für die Tiere einsetzen wollen.
Urchristen im Universellen Leben reden nicht nur von Tierrechten, sie setzen ihre Überzeugung
in die Praxis um: Urchristliche Landwirte praktizieren den friedfertigen Landbau ohne
Nutztierhaltung, ohne Chemie und ohne Mist und Gülle. Sie halten keine Tiere in Gefangenschaft, sie vergiften nicht die Lebensgrundlage der freilebenden Tiere, sondern tragen zur Gesundung deren Lebensraumes bei. In der Landwirtschaft der Urchristen sind Tiere, die die Felder besuchen und sich von dort etwas zum Essen holen keine »Schädlinge«, sondern sie gehören dazu. Wenn geerntet wird, lassen die Landwirte immer einen Teil der Ernte für die Tiere aufdem Feld stehen. So sieht bei den Urchristen Tierschutz in der Praxis aus.
In den Läden und an den Marktständen, die von Urchristen geführt werden, gibt es ausschließlich vegetarische Produkte. Tausende von Kunden lernen hier die schmackhaften Alternativen aus eigener Produktion kennen und nehmen nach und nach vom Fleischgenuss Abstand. Die Verkaufsstellen von Urchristen helfen so, Tiertötung zu verhindern. So sieht bei den Urchristen Tierschutz in der Praxis aus.

http://vegan-central.de/dbt/ul/anhang.htm#6


Ich dachte deine Verächtlichmachung bezöge sich allgemein gegen die Kritik am UL.

Nein, ich finde, dass man sich mit allem (und auch immer wieder neu) kritisch auseinander setzen sollte. Nur werden Menschen, die nicht eine konsequente Anti-UL-Haltung einnehmen, meist als unkritische Idioten oder gar Nazis (s. Beitrag von amnie) dargestellt, nur weil sie eine andere Meinung vertreten.


Obwohl mich diese Aussage Goldners zugegebenermaßen zunächst sehr verwundert hat, wäre der Antisemitismusvorwurf allein durch dieses Zitat noch lange nicht widerlegt. Dafür sind die übrigen Indizien einfach zu erdrückend. Colin Goldner hat übrigens nicht den Antisemitismusvorwurf gegenüber dem Universellen Leben sondern gegenüber Hubertus Mynarek 'resolut entkräftet', wie er im Nachhinein klargestellt hat. Das wurde laut Aussage Goldners in der Tierbefreiung Aktuell falsch dargestellt.


Hast du dazu eventuell einen Link?

Wenn dir aber schon soviel an Goldners qualifizierter Meinung liegt, solltest du dir vielleicht auch mal sein gesamtes Zitat durchlesen:

Ich habe mir das gesamte Zitat durchgelesen, Teil 2 hat allerdings überhaupt nichts mehr mit dem Antisemitismus-Vorwurf zu tun und darum ging es ursprünglich. Auf dieselbe Art und Weise könnte man außerdem die meisten Religionen beschreiben, doch Religion fällt meiner Meinung nach wie gesagt unter Privatsache und Religionsfreiheit.

Das UL bezieht ihre Karmatheorie aber komischerweise im Gegensatz zu den andern Religionen ausgerechnet explizit auf die Juden.

Wieviele UL-Schriften hast du denn, bitte schön, gelesen? Dieses Beispiel, das sich speziell auf die Juden bezieht, ist nur eines von hundert verschiedenen Beispielen, die Karmatheorie bezieht sich nicht explizit auf die Juden, sondern auf jeden einzelnen Menschen.


Die Opfer des Holocaust werden zu Verbrechern in ihren vorherigen Leben erklärt, während die Nazis sich netterweise für universelle Gerechtigkeit einsetzen, und die Juden nur für ihre vergangenen Sünden bestrafen ('ernten lassen').

Das ist eine komplette Verdrehung der UL-Karma-Lehre. Die Nazis sind laut dem Gesetz von Saat und Ernte genauso für ihre Grausamkeiten verantwortlich und werden diese irgendwann « ernten müssen » (= die selbe Grausamkeit erleben müssen), falls sie ihre Verbrechen nicht erkennen, bereuen und um Vergebung bitten. Außerdem kann ihnen erst vergeben werden, wenn ihnen auch die Opfer, an denen sie sich vergangen haben, vergeben haben. Es reicht also nicht, dass Gott einem vergibt, denn bis die Opfer einem nicht vergeben haben, kann wie gesagt die Tat nicht vergeben werden.


Ich war schon auf mehreren UL-Veranstaltungen und habe dort immer wieder versucht offen und freundlich mit UL-Anhängern zu diskutieren. Allerdings habe ich jedes mal den Eindruck gewonnen die UL-Führung habe ihren Schäfchen Redeverbot über kritische Themen verhängt, meistens wurde ich nur belogen, beleidigt oder ignoriert. Oftmals wird die eigene Zugehörigkeit zum UL verleumdet, diese ganze UFO-Geschichte wurde z.B. jedes mal bestritten usw.

Find ich gut, dass du versucht hast mit UL-Anhängern zu diskutieren und auch bedauerlich, wenn diese Begegnungen für dich negativ waren. Was waren denn für dich kritische Themen? Antisemitismus und die UFO-Geschichte? Vielleicht hat ein Bestreiten dieser Themen nicht unbedingt etwas mit Lügen zu tun.
Dazu kann ich nur sagen, dass viele im UL überhaupt nichts von der UFO-Geschichte wissen, da es sich um eine alte Broschüre handelt, die nicht mehr erhältlich ist und auch sonst in der Lehre nicht erwähnt wird. Die Hauptaussage der UL-Lehre ist es, Gott näher zu kommen indem die 10 Gebote und die Bergpredigt gelebt werden. Dasselbe gilt für die antisemitischen « Tendenzen ». Die einzigen Stellen, die als antisemitisch ausgelegt werden, sind immer die selben und lassen sich auf eine halbe Seite zusammenfassen (exklusive der Ausgabe des Christusstaats). Das schriftliche Gesamtwerk im UL beträgt allerdings mehrere 1000 Seiten, es ist ganz einfach auch möglich, dass einige die besagten Stellen nie gelesen haben und sonst ganz einfach keinen Antisemitismus bemerkt haben. Der Christusstaat von damals wird nicht mehr verlegt, außerdem hat sich der damalige Verfasser von seinem Artikel distanziert und sich außerdem entschuldigt.

Dazu folgendes (ich denke, es spricht für sich):

Beschluss des Landgerichts Berlin vom 15.6.2004 – 27 O 496/04 -, ergangen in dem Rechtsstreit Universelles Leben ./. Samuel Laster:


Das Landgericht untersagt im Wege einer einstweiligen Verfügung, in bezug auf das Universelle Leben


a) die Äußerung

"UL steht, wie aus den Anlagen hervorgeht, in offener und verdeckter Verbindung zu einer Vielzahl von Organisationen mit rechtsextremen Gedankengut."

zu verbreiten oder verbreiten zu lassen;

b) die Äußerung

"Die Sekte widmete nicht nur eine ganze Ausgabe ihrer Zeitschrift 'Christusstaat' (Nr.9, 1991) antisemitischer Hetzpropaganda",

zu verbreiten oder verbreiten zu lassen, es sei denn, es wird gleichzeitig hinzugefügt, dass sich der Redakteur der Zeitschrift "Christusstaat" von den entsprechenden Texten öffentlich distanziert und dafür entschuldigt hat;

c) die Äußerung

"... einer ihrer Wortführer (Klaus Meurer) vertrat auch die folgende Auffassung: 'Die Juden im Dritten Reich seien wahrscheinlich reinkarnierte Seelen von Sklavenhändlern im Alten Rom gewesen. Nach 'Göttlichem Gesetz' seien sie unter Hitler eben 'dran' gewesen." und "Das Gesetz arbeitet präzise. Die Nazis, die Gestapoleute sind sicherlich, deskriptiv gesehen, Vollstrecker des Schicksals..."

zu verbreiten oder verbreiten zu lassen;

d) die Äußerung

(Pfarrer Thomas Gandow... warnte...) "Die Sekte habe früher auch Thesen über eine 'jüdisch-zionistische Weltverschwörung' sowie Auszüge aus den angeblichen 'Protokollen der Weisen von Zion' verbreitet"

zu verbreiten oder verbreiten zu lassen, es sei denn, es wird gleichzeitig hinzugefügt, dass sich der Redakteur der entsprechenden Veröffentlichung öffentlich davon distanziert und entschuldigt hat;

e) die Äußerung

"Behauptungen in eigenen Publikationen, dass auch Deutschland 'Spielball herrschsüchtiger Juden' sei, (wurden nach öffentlichen Protesten zurückgenommen)"

zu verbreiten oder verbreiten zu lassen.

http://www.vegan-central.de/dbt/ul.htm


Das ist ein altbekannter Reflex (nicht nur) beim UL. Jedes UL-kritische Zitat wird grundsätzlich als aus dem Zusammenhang gerissen bezeichnet, bittet man jedoch darum den 'richtigen' Zusammenhang zu erläutern, kann man meist lange warten.

Vielleicht liegt das daran, dass es nicht sehr leicht ist, Zitate in ihrem richtigen Zusammenhang zu erläutern, wenn man nicht weiß, woraus sie entnommen worden sind beziehungsweise die Originalschrift nicht zur Hand ist? So auch dieses Zitat mit den Asylanten. Allein in den ausgelassenen Passagen ( [...] ) könnten Erläuterungen stehen, die das gesamte Zitat nachvollziehbarer machen würden (bzw. die Kernaussage verständlich machen würde), als es so ist. Auch davor oder danach könnten Passagen gewesen sein, die rechtsradikale Jugendliche nicht verharmlosen. Hast du einen Link zu diesem Christusstaat? Oder ist dieses Zitat von maqi? Weshalb sollten eigentlich ausgerechnet die eine Originalausgabe des Christusstaats von 1991 besitzen, wenn dieser überhaupt nicht mehr verfügbar ist? Haben die sich tatsächlich damals schon mit dem UL auseinandergesetzt? Da drängt sich mir eher der Verdacht auf, dass die auch nur von « einschlägigen Kritikern » abgeschrieben haben...

Für mich sind Zitate prinzipiell nicht als seriös einzustufen, wenn keine genaueren Angaben gemacht werden (genaue Quellenangabe mit Seitenzahl), da dies oft geschieht, um das Nachlesen von Zitaten zu erschweren.

So geht es mir auch mit den von dir zitierten Passagen, die vermutlich dem Buch « Das ist mein Wort » entnommen sind. Aufgrund der fehlenden Angaben war es mir nicht möglich, besagte Stellen zu finden.

Insgesamt kann ich zu diesem Buch nur sagen, dass Jesus selber Jude war und unter Juden aufgewachsen ist. Es waren auch die Juden, die ihn kreuzigen haben lassen. Sätze wie « Prüft euch und euer Leben, ob ihr nicht in kleinen und in großen Dingen ähnlich denkt, redet und handelt wie die Juden zur damaligen Zeit. Auf diese Weise werden viele zum Judas. » beziehen sich explizit auf die Juden « der damaligen Zeit ». Judas ist außerdem kein Symbol für « den Juden » an sich, sondern der Name des Jüngers, der Jesus veraten hat. In dieser Passage könnte es z.B. darum gehen, dass man Christus nicht veraten soll, wie es Judas und die damaligen Juden getan haben. Das ist meiner Meinung nach nicht antisemitisch.

« Seit nahezu 2000 Jahren ernten die Juden von einer Fleischwerdung zur anderen, was sie damals und auch in ihren weiteren Einverleibungen gesät haben - bis sie ihren Erlöser an- und aufnehmen und das bereuen, was sie verursacht haben. »
Dieses Zitat kann doch jeder interpretieren, wie er will. Man kann es auch genauso gut anders verstehen: Die Juden, die damals « ihren Erlöser » nicht anerkannt haben und ihn kreuzigen haben lassen, werden solange « ernten » bis sie ihren Erölser an- und aufnehmen etc. Das muss nicht gezwungenermaßen heißen, dass sie jedes Leben als Jude geboren werden, sondern einfach nur, dass sie pro Leben « ernten » (in welcher Form auch immer). Es kann auch heißen, dass Menschen, die Christus veraten und nicht aufgenommen haben, als verfolgte Juden wieder geboren werden, auch wenn sie im Vorleben kein Jude waren. Außerdem ist dieses Zitat, trotz allem, keine Rechtfertigung für das Verbrechen an Juden (s. unten, Brief von Klaus Meurer).

„Das Reich Gottes auf Erden wird nicht dort sein, wo die Ichsucht der halsstarrigen Juden regiert und jener Menschen, die Mich nur dem Wort nach annehmen.“
Ich bitte um eine Angabe der Seitenzahl. Diese Passage könnte sich einfach darauf beziehen, dass Israel (das Land der Juden) ursprünglich das « gelobte Land » war, wo das « Reich Gottes auf Erden » entstehen sollte. So aus dem Zusammenhang gerissen ist überhaupt nicht erkenntlich, aus was sich der Begriff « halsstarrige[ ] Juden » bezieht. Genausowenig lässt sich daraus schließen ob alle Juden ganz allgemein gemeint sind, oder ebenfalls die « Juden der damaligen Zeit ». Der Kontext des Zitats wäre also hilfreich. So ist es für mich wertlos.

"Die Juden im Dritten Reich seien wahrscheinlich reinkarnierte Seelen von Sklavenhändlern im Alten Rom gewesen. Nach 'Göttlichem Gesetz' seien sie unter Hitler eben 'dran gewesen'." (sinngemäß nach Klaus Meurer)

Das ist bei weitem kein Zitat! Außerdem ist deine verlinkte Quelle hochgradig unseriös, was der letzte Satz doch schon beweist: « Alle Angaben o.G. (insbesondere für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität) ». Vorallem ist die besagte Stelle auf dieser Seite überhaupt nicht nachzulesen!

Deshalb halte ich es allgemein für sinnvoller, den Angeklagten persönlich zu Wort kommen zu lassen:

Prof. Dr. Klaus Meurer schickte den Redaktionen von VOICE und Tierbefreiung aktuell folgenden
Brief, den er bereits am 01.10.1996 an den Staatsminister Günther Beckstein des Bayerischen
Staatsministerium des Inneren zugesandt hatte:

„Sehr geehrter Herr Staatsminister,
wie ich höre, ist Herr Behnk an Sie herangetreten mit dem Ansinnen, die private Volksschule
des Universellen Lebens schließen zu lassen. Als neuerliches Argument für sein Begehren nennt er antisemitische Tendenzen im Universellen Leben, wobei er sich auf ein angebliches Zitat aus einer Diskussion im Anschluss an einen Vortrag von mir beruft.
Dieser Vortrag fand im Jahre 1988 in Würzburg im Hotel Maritim statt. Das Thema lautete: Psychologie, Parapsychologie und Mystik. Da ein Mitschnitt seinerzeit nicht gemacht wurde, erinnere ich mich an den genauen Verlauf nicht mehr. Eines jedoch weiß ich sicher: Ich habe das, was mir unterstellt wird, nicht gesagt, weil es meiner Auffassung nicht entspricht. Und ich
werde solches auch niemals behaupten. Es geht um das Thema: Gesetz von Ursache und Wirkung (in östlichen Weisheitslehren Karma-Gesetz genannt) und das Gesetz der Reinkarnation. An dieses Gesetz muss niemand glauben. Es genügt, ernsthaft das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe – die die Feindesliebe einschließt – in seinem Leben in die Tat umzusetzen. Für mich persönlich sind Reinkarnation und Karma das beste Deutungsmuster meiner Existenz. Sie erklären mir mit innerer Logik die Frage nach den Ursachen von menschlichem Schicksal. Dabei ist es nicht leicht, dieses Gesetz für sich selbst anzunehmen, bedeutet es doch, dass ich für alles, was mir widerfährt, selbst verantwortlich bin. Dieses Gesetz sollten wir nur auf uns selbst anwenden und auf niemanden sonst. Für die Beziehung zu meinen Mitmenschen gilt das Gebot: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, und nicht: Was mag er wohl für ein Karma haben?
Gegner von Reinkarnation und Karma bringen als Argument oftmals den Fall eines krank oder
blind geborenen Kindes oder Massenverbrechen, in denen viele Menschen zu Tode kamen. In
Deutschland wird dabei auch an die Verbrechen gegen die Juden erinnert. Wer an das Gesetz von Ursache und Wirkung glaubt, findet sich plötzlich mit dem Vorwurf konfrontiert, er rechtfertige im Nachhinein die Verbrechen und exkulpiere die Täter, weil sie nur Erfüllungsgehilfen des Schicksals seien.
Dieser Vorwurf ist absurd. Durch das Karmagesetz wird niemand exkulpiert. Wer tötet, muss nach dem Gesetz von Saat und Ernte gewärtigen, der er selber ähnliches erleidet, es sei denn, er kehrt um, bereut und bereinigt seine Tat und er findet Vergebung.
Deshalb heißt es im Alten Testament: „Die Rache ist mein, spricht der Herr“. Setzt man an die
Stelle des anthromorphen Ausdrucks „Rache“ das Wort „Ausgleich“, dann wird deutlicher, worum es geht. Unsere Aufgabe ist es, dem, der in Not gerät, beizustehen und zu helfen, wie es uns im Gleichnis vom barmherzigen Samariter geboten wird. Und was die Seele dessen, der in Not geriet, an Belastung trägt, geht nur Gott und Sein Kind etwas an.
Anders in Würzburg. Da gibt es z.B. eine „Bürgerinitiative zur Bekämpfung der Aktivitäten des
Heimholungswerkes Jesu Christi“. Da die Urchristen im Universellen Leben unbescholtene Bürger sind, die lediglich nach ihrem Glauben leben wollen, greift man im Kampf gegen sie zu Veränderungen, Entstellungen und Verleumdungen ihrer Lehre und ihrer Aussagen.
So geschah es bereits in meinem Vortrag über Reinkarnation im Jahre 1986, in dem mir die Frage nach der Karmaschuld der Juden gestellt wurde – wie sich später herausstellte, von zwei Spitzeln des katholischen Sektenbeauftragten des Grafen Magnis. Obwohl ich sie so beantwortete, wie oben dargelegt, wurde sie entstellt wiedergegeben, um mich als Antisemit erscheinen zu lassen. Dieser Vorgang scheint auch der neuerlichen Diffamierung meiner Person und des Universellen Lebens zugrunde zu liegen. Eine andere Erklärung habe ich nicht, es sei denn die folgende:
Da mein Fach die Psychologie ist, möchte ich noch eine Bemerkung anfügen. Mir scheint,
dass er sich bei dem Antisemitismus-Vorwurf von Herrn Behnk schlicht um eine Projektion handelt. Der Gründer der evangelischen Glaubenslehre, Martin Luther, hat bekanntlich eine eigene Hetzschrift gegen die Juden verfasst mit dem Titel „Von den Juden und ihren Lügen“ (1543).
darin heißt es u.a.:
„Erstlich, dass man ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecke und was nicht brennen will mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch ein Stein oder Schlacken davon sehe ewiglich. Und solches soll man tun unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, dass wir Christen seien...“
„Zum vierten, dass ihnen verboten werde, den Namen Gottes vor unseren Ohren zu nennen... Wer es vom Juden hört, dass er´s der Obrigkeit anzeige oder mit Saudreck auf ihn werfe, sofern er ihn sieht und von sich jage. Und sei hierin niemand barmherzig und gütig...“
„Zum fünften, dass man den Juden das Geleit und Straße ganz und gar aufhebe... Sie sollen daheim bleiben... Werdet ihr Fürsten und Herrn solchen Wucherern nicht die Strafe legen ordentlicherweise, so möchte sich etwa eine Reiterei sammeln wieder sie...“
„Darum, wo du einen rechten Juden siehst, magst du mit gutem Gewissen ein Kreuz für dich
schlagen und frei und sicher sprechen: Da geht ein leibhaftiger Teufel.“
Meines Wissens hat sich die EKD von dieser Schmähschrift Luthers gegen die Juden bis heute
nicht distanziert. Noch eine Schlussbemerkung: ich habe im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit regelmäßig mit Patienten aus Israel zu tun und hatte deshalb mit vielen israelischen Staatsbürgern persönlichen Kontakt. Von daher empfinde ich den Vorwurf des Antisemitismus als besonders niederträchtig.

Mit freundlichem Gruß,
Prof. Dr. Klaus Meurer

http://vegan-central.de/dbt/ul/anhang.htm#8


Abschließend möchte ich noch zwei weitere Gerichtsbeschlüsse zitieren, bei denen es ebenfalls um die antisemitischen Tendenzen des ULs geht:


Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 4.4.1995 – 7 CE 95.462 –, ergangen in dem Rechtsstreit Universelles Leben e.V. ./. Freistaat Bayern:

Der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit wird im Wege einer einstweiligen Anordnung u.a. untersagt,

dem Universellen Leben "Rassismus und dabei insbesondere Antisemitismus vorzuwerfen",

zu behaupten, "es existieren bereits Anzeichen für eine Kooperation zwischen dem UL und rechtsextremen Organisationen".


Urteil des Landgerichts Berlin vom 9.1.2003 – 27 O 445/02 -, ergangen in dem Rechtsstreit Universelles Leben e.V. ./. Chatwin:


Das Landgericht untersagt die Behauptung,

die Ideologie der Glaubensgemeinschaft Universelles Leben beinhalte antisemitisches Gedankengut.

http://www.vegan-central.de/dbt/ul.htm



Die Antisemitismus-Keule ist so eine Sache für sich. Ein gezielter Schlag, und der Gegner ist außer Gefecht gesetzt. Ich persönlich finde Antisemitismus schlimm, aber nicht schlimmer als z.B. Anti-Islamismus (um mal auf der Religionsebene zu bleiben) oder jede andere Form extremer Feindlichkeit, wie z.B. Rassismus. Deutschland hat eine grausame Vergangenheit, die man niemals vergessen sollte, aber das ist für mich kein Grund, Antisemitismus mehr zu verurteilen als andere Verbrechen. (Und die deutsche Vergangenheit bedeutet für mich auch nicht, dass man das Verhalten Israels gegenüber Palästina nicht kritisieren darf, was ja auch gerne mit Antisemitismus verwechselt wird.)
 
Moderator informieren   Gespeichert Gespeichert  
 
Letzte Änderung: 07.12.2007 14:29 von monja*mellada.
  Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
#4139
Lena (Benutzer)
Senior Boarder
Beiträge: 54
graphgraph
Benutzer offline Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
Re:Religionsfreiheit / Universelles Leben geschrieben am 11.12.2007 03:26 Karma: 7  
So, nun möchte ich mich der Diskussion auch anschliessen.

Ich finde UL hat einen wertvollen Beitrag zur Tierrechtsbewegung gemacht und deren Plakate sind mehr als aussagekräftig. Andererseits stört mich deren Inkonsequenz wenn es um tierische Produkte geht. So verkaufen sie in ihrem Sortiment auch Honig und Wolle, was ganz bestimmt nichts mehr mit Tierliebe zu tun hat.

Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit Sekten bin ich geteilter Meinung.

Es gibt gewiss Glaubensgemeinschaften, die in ihrer Organisation nicht das Geld und die Manipulation sehen. Der Begriff Sekte bedeutet in erster Linie erstmal eine Abspaltung von einer grösseren Religion. So ist beispielsweise das Christentum auch nur eine Abspaltung vom Judentum. Wenn man alle Sekten über einen Kamm schert, dann ist man das beste Beispiel für Schubladendenker.

Nun gibt es aber auch gefähriche, manipulative und macht- und geldgierige Sekten. Sie nicht nicht schwer zu erkennen, spätestens dann, wenn der erste versucht auszutreten und es zu "Schwierigkeiten" kommt. Auffällig sind auch besonders hohe Mitgliedsbeiträge, da eine Glaubensgemeinschaft eigentlich recht wenig Wert auf Geld legen sollte. Auch ist ein gefährliches Indiz das Prinzip: "Je mehr du zahlst, desto ein besseres Mitglied bist du". Das ist wohl das Scientology-Prinzip und ich verstehe nicht, warum man solche offensichtlichen Grosssekten nicht gesetzlich verbietet. Es gibt inzwischen viele Dokumentationen darüber und es ist mehr als offensichtlich, dass deren weiterbestehen sehr negative Folgen haben wird. Beispielsweise hat Scientology bereits etwa 100.000 Mitglieder und unterzieht ihre Mitstreiter regelmässiger Gehirnwäschen. Ein Austritt ist nahezu unmöglich. Ein Verbot solcher Sekten ist meiner Meinung nach unbedingt notwedig.

Ausgangsfrage ist also:

In welche Sektenform ist nun UL einzuteilen?
 
Moderator informieren   Gespeichert Gespeichert  
 
Letzte Änderung: 11.12.2007 03:28 von Lena.
  Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
#4144
monja*mellada (Benutzer)
Fresh Boarder
Beiträge: 17
graphgraph
Benutzer offline Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
Re:Religionsfreiheit / Universelles Leben geschrieben am 11.12.2007 08:11 Karma: 4  
Der Begriff Sekte bedeutet in erster Linie erstmal eine Abspaltung von einer grösseren Religion.

Ja, ursprünglich bedeutet der Begriff Sekte Abspaltung einer anderen Religion. Aber das Wort Sekte wird längst nicht mehr mit dieser Definition verwendet, sondern wird als äußerst abwertender Begriff gebraucht. Als Mitglied einer Sekte geoutet zu werden, bedeutet häufig das gesellschaftliche Aus für die betroffene Person. Das merkt man auch sehr schnell, wenn man in Gesprächen mit Anhängern der evangelischen Kirche diese ebenfalls als Sekte bezeichnet, da sie sich von der katholischen Kirche abgespalten hat. In der Regel reagieren die Betroffenen über diesen Begriff ziemlich entsetzt und klären einen erst mal darüber auf, was Sekte heutzutage bedeutet und das dieser Begriff völlig unangebracht ist, wo es doch so extrem gefährliche Sekten gibt.


Nun gibt es aber auch gefähriche, manipulative und macht- und geldgierige Sekten. Sie nicht nicht schwer zu erkennen, spätestens dann, wenn der erste versucht auszutreten und es zu "Schwierigkeiten" kommt. Auffällig sind auch besonders hohe Mitgliedsbeiträge, da eine Glaubensgemeinschaft eigentlich recht wenig Wert auf Geld legen sollte. Auch ist ein gefährliches Indiz das Prinzip: "Je mehr du zahlst, desto ein besseres Mitglied bist du".


Ich bin deiner Meinung, dass man, wenn man sich über sogenannte Sekten informiert (bzw. nicht nur bei Sekten!), äußerst kritisch sein sollte, vorallem in Bezug auf Geld (Kosten), Mitgliedschaft und Austreten. Meistens reicht schon ein Blick auf die Homepage, um die Motivation zu erkennen, z. B. wieviel kosten Bücher, CDs und vorallem Seminare? Steht dort etwas von Mitgliedschaft bzw. Mitgliedsbeitrag und wie hoch ist dieser Beitrag?

Ich war mal auf der Homepage einer esoterischen Vereinigung, da hat eine ganz normale Meditations-CD schon 140 Euro gekostet, aber wer derartige Beiträge freiwillig bezahlt...


Das ist wohl das Scientology-Prinzip und ich verstehe nicht, warum man solche offensichtlichen Grosssekten nicht gesetzlich verbietet. Es gibt inzwischen viele Dokumentationen darüber und es ist mehr als offensichtlich, dass deren weiterbestehen sehr negative Folgen haben wird.
Beispielsweise hat Scientology bereits etwa 100.000 Mitglieder und unterzieht ihre Mitstreiter regelmässiger Gehirnwäschen. Ein Austritt ist nahezu unmöglich. Ein Verbot solcher Sekten ist meiner Meinung nach unbedingt notwedig.


Meines Wissens nach können Sekten nur verboten werden, wenn sie nicht verfassungstreu sind, bzw. eine Gefährdung für den Staat darstellen könnten. Der Rest fällt unter Religionsfreiheit.

Mit Scientology habe ich mich bisher nicht beschäftigt und habe deshalb keine Meinung dazu, aber natürlich kann es auch gefährliche Sekten geben.
Umgekehrt sagt es meiner Meinung nach nicht sehr viel aus, wie viele Dokumentationen es zu einer Sekte gibt, da der Wahrheitsgehalt dieser Dokumentationen häufig sehr dürftig ist.
Ich habe mich vorallem mit dem Universellen Leben auseinandergesetzt und kann darüber nur sagen, dass es unglaublich viele Dokumentationen dazu gibt, die sich beim näheren Hinschauen als gezielte Desinformation herausstellen. So kommt es auch in Dokumentationen immer auf die verwendeten Quellen an, die speziell bei TV-Sendungen nicht so leicht zu überprüfen sind.

So wird in Tierrechtskreisen bezüglich des ULs immer auf den "gut recherchierten und ausführlichen" Artikel der Voice verwiesen... schaut man sich jedoch die Quellen der Voice an, so findet man dort u.a. die Homepage der Pfarrei Michelrieth oder den Namen eines Mitarbeiters des bayerischen Sektenbeauftragten der evangelischen Kirche (Wolfgang Behnk). Leider hat die Kirche, zumindest in Deutschland, nach wie vor einen erheblichen Einfluss in der Gesellschaft und betreibt auch heutzutage ihre Hetze gegen Andersgläubige, was ja auch kein Wunder ist, bei der steigenden Zahl der Kirchenaustritte. Um die religiöse Konkurrenz auszuschalten, bedient man sich eben der Verleumdung.
So kann sich eine auf den ersten Blick "seriöse" Dokumentation bei genauerem Hinsehen ebenfalls auf Infomaterial der Kirchen stützen, wodurch es letztendlich an Neutralität fehlt. Es ist auch sehr schwierig, sich angesichts des vielen diffamierenden Materials eigenständig eine Meinung zu bilden.


Ausgangsfrage ist also:

In welche Sektenform ist nun UL einzuteilen?


Schaut man sich die Preise der Bücher und CDs an (einfach googeln: Verlag Das Wort), so handelt es sich um ganz normale Preise, einige Bücher sind sogar eher günstig. Außerdem gibt es viele Gratisbroschüren.
Mitgliedschaft gibt es im UL keine (weshalb ja auch Kritiker gerne sagen, dass es sehr schwierig wäre, zu beurteilen wieviele Anhänger das UL eigentlich hat) und folglich auch keinen Mitgliedsbeitrag. Es wird jedoch häufig zu Spenden aufgerufen (für den Gnadenhof, für die Radiosendungen, Verbreitung der kostenlosen Broschüren etc), was jedoch auf Freiwilligenbasis abläuft und keiner überprüft dabei, ob und wie viel jemand spendet.
Es ist auch leicht, aus dem UL « auszutreten », da man dann einfach nicht mehr zu den Veranstaltungen geht (Teilnahme ist ja sowieso freiwillig), zumindest waren einige Freundinnen meiner Mutter und meine Tante beim UL, haben sich später nicht mehr dafür interessiert und sind einfach nicht mehr zu den Veranstaltungen gegangen (es hat auch keiner nachgefragt, warum sie nicht mehr kommen).
Als gesetzes- und verfassungstreue Religionsgemeinschaft ist das UL gerichtlich bestätigt.


Meiner Meinung nach ist das Universelle Leben eine harmlose Glaubensgemeinschaft, die (wie viele Andersgläubige oder andere sogenannte Sekten eben auch) Opfer der Verleumdungskampagnen der Kirchen geworden ist und all derer, die unkritisch mit Sekten-Kritik umgehen. Da ich mich die letzten Tage, aufgrund dieses Threads, mal wieder ausführlicher mit dem UL beschäftigt habe, bin ich auf deren Homepage auf einen interessanten Beitrag gestoßen:


Professor Ernö Lazarovits, ehemaliger Häftling des Konzentrationslagers Mauthausen, Mitglied des ungarischen Zentralrats der Juden, vielfach ausgezeichnetes Mitglied des Internationalen Christlich-Jüdischen Rates, gab am 23. Juni 2002 eine Aufsehen erregende Stellungnahme zu einer Publikation ab, die die Oberösterreichische Landesregierung im Verbund mit der Katholischen Kirche über religiöse Minderheiten herausgebracht hat. Unter der Überschrift "Auf der Suche nach dem Sinn" gefällt sich darin die Landesregierung in herabwürdigenden Äußerungen gegenüber außerkirchlichen religiösen Gemeinschaften.
Dies veranlasste Professor Lazarovits, in einem Brief an den österreichischen Bundespräsidenten Dr.Klestil und den oberösterreichischen Landeshauptmann Pühringer darauf hinzuweisen, dass er aufgrund seiner leidvollen Erfahrung des Konzentrationslagers sensibel und in Sorge für Menschen sei, die wegen ihrer religiösen Überzeugung angefeindet werden. Wörtlich schreibt der international hoch angesehene Jude: "Aus Erfahrungen kann ich sagen, dass es mit der Judenverfolgung so begonnen hat, dass man uns zuerst schlecht gemacht hat, was im weiteren den Vorwand lieferte, die wohl auch Ihnen bekannten nächsten Schritte zu setzen. Heute werden Gedenkfeiern abgehalten und bei jeder dieser Veranstaltungen wird beschworen: So etwas darf nie wieder passieren!! Dem kann man nur beipflichten, jedoch muss man besonders 'den Anfängen wehren'.
Mit großer Beunruhigung muss ich daher feststellen, dass mit der, von der Katholischen Kirche und dem Land Oberösterreich herausgegebenen CD-ROM, mit dem Titel 'Auf der Suche nach dem Sinn', eine Behandlung von Andersgläubigen praktiziert wird, die man im Ansatz als kollektives Schlechtmachen bezeichnen kann, so wie man uns seinerzeit den 'Judenstern' umhängte. Damals waren es 'nur' die Juden, heute sind es 'nur' die 'Sekten' – wo ist der Unterschied?"
 
Moderator informieren   Gespeichert Gespeichert  
 
Letzte Änderung: 11.12.2007 08:15 von monja*mellada.
  Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
#4727
DocSnyder (Gast)
Senior Boarder
Beiträge: 52
graphgraph
Benutzer offline Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
Re:Religionsfreiheit / Universelles Leben geschrieben am 29.12.2007 16:43 Karma: -10  
amnie schrieb:
*gähn*

also zumindest zwei leute hier machen sich nämlich grade verdammt lächerlich.


Der eine bist Du, Amnie, der andere ist der Harry Harper Fake.
Und Amnie, Du hast Dich wirklich über die Maßen lächerlich gemacht.

Gott sei Dank schreiben hier aber auch Menschen, die Verstand haben.
Übrigens ist das UL keine Sekte, sondern eine Glaubensgemeinschaft.
In Deutschland haben wir heute Religionsfreiheit.
Auch Du, Amnie, darfst glauben, woran Du möchtest.

Vielleicht wünscht Du Dir ja die "guten alten Zeiten" von vor 70 Jahren zurück, wo Andersgläubige vergast wurden, ich aber bin so herrschaftsfrei anderen Leuten ihren Glauben zu lassen.

Dass Du (in einem andweren Thread)Stimmung gegen den Veganismus machst, überrascht mich keineswegs. Es fpügt sich vielmehr hervorragend in das Bild, was ich von Dir habe. Es heisst "ROTZ"
Quelle: http://www.vegszene.com/component/option,com_fireboard/Itemid,31/func,view/id,4483/catid,588/
 
Moderator informieren   Gespeichert Gespeichert  
  Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
#4731
Matthi (Admin)
Admin
Beiträge: 652
graph
Benutzer offline Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
Re:Religionsfreiheit / Universelles Leben geschrieben am 29.12.2007 16:52 Karma: 11  
Muss dieses Gegeneinander denn immer sein? Ich verstehe nicht was sowas bringen soll andauernd die Schwächen anderer Menschen runterzuspielen. Gut gemeinte Kritik kann sehr viel hilfreicher sein... Das "ich hab recht" & "du bist doof" führt doch zu zu keiner Lösung, in keinem Fall. Das sollte man doch irgendwann, ja gerade nach den Diskussionen der letzten Tage, kapieren.
 
Moderator informieren   Gespeichert Gespeichert  
 
.. :: love & respect all life :: ..
  Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
#4736
DocSnyder (Gast)
Senior Boarder
Beiträge: 52
graphgraph
Benutzer offline Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
Re:Religionsfreiheit / Universelles Leben geschrieben am 29.12.2007 17:15 Karma: -10  
Matthi schrieb:
Muss dieses Gegeneinander denn immer sein? Ich verstehe nicht was sowas bringen soll andauernd die Schwächen anderer Menschen runterzuspielen. Gut gemeinte Kritik kann sehr viel hilfreicher sein... Das "ich hab recht" & "du bist doof" führt doch zu zu keiner Lösung, in keinem Fall. Das sollte man doch irgendwann, ja gerade nach den Diskussionen der letzten Tage, kapieren.

Sofern es sich um sinnvolle und sachliche Diskussionen mit Diskussionspartnern handelt, die dem Diskussionsthema aufgeschlossen gegenüberstehen, und es nicht von vornherein lediglich als willkommenes Objekt ihrer im gesamten Internet geführten fanatischen Kriege und ihrer ebenso fanatischen Missionsarbeit in Sachen "einzig wahre Lehre" verstehen, dann würde es funktionieren, ja.

Die Aggressoren sind, so sehr sie sich bemühen, es zu verschleiern, nicht an sinnvollen Diskussionen interessiert. Aus allen ihren Poren bricht Hass - Hass auf das UL, Hass auf Peta, Hass auf vegan-central, Hass auf Kaplan, Hass, der sich ihrer verqueren Sicht der Dinge nicht beugt: die ganze Welt ist voller Nazis und Sektierer und sie alle wollen die Tierrechtsszene unterwandern.

Dieser unsagbaren Dummheit und dem daraus entstandenen blinden Hass auf alles und Jeden, kann man nur damit begegnen, indem man ihnen aufzeigt, wie lächerlich sie sind.

Das Matthi, wirst auch Du noch verstehen.
Damit will ich Deine Erkenntnisfähigkeit nicht schmälern,
ihr nur vorgreifen. Solange gibt es Dein Forum noch nicht und die Erkenntnis benötigt Zeit, welche ich bereits hatte.

Irgendwann hast Du nur noch Aggressoren hier und Menschen, die an sinnvollen Diskussionen interessiert sind, haben das Weite gesucht, weil sinnvolle Diskussionen mit fanatischen Chaoten und verkleideten Provokateuren nunmal nicht möglich sind.
 
Moderator informieren   Gespeichert Gespeichert  
 
Letzte Änderung: 29.12.2007 17:47 von .
  Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
#4761
APA (Benutzer)
Fresh Boarder
Beiträge: 12
graphgraph
Benutzer offline Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
Re:Religionsfreiheit / Universelles Leben geschrieben am 30.12.2007 11:32 Karma: 0  
Das du voll und ganz hinter einer Sekte stehst, deren selbsternannte "Prophetin" in ihren Pamphleten Äußerungen wie

Prüft euch und euer Leben, ob ihr nicht in kleinen und in großen Dngen ähnlich denkt, redet und handelt wie die Juden zur damaligen Zeit. Auf diese Weise werden viele zum Judas. Sie werden dafür zu tragen haben - wenn nicht mehr in dieser Einverleibung, dann in den Seelenreichen oder in einer der nächsten Fleischwerdungen; denn der was der Mensch sät, das wird er ernten.
Seit nahezu 2000 Jahren ernten die Juden von einer Fleischwerdung zur anderen, was sie damals und auch in ihren weiteren Einverleibungen gesät haben - bis sie ihren Erlöser an- und aufnehmen und das bereuen, was sie verursacht haben.

(Quelle: Gabriele Wittek in: Das ist mein Wort, Universelles Leben e.V., 2. Auflage 1993)

tätigt.

Auch
Das Reich Gottes auf Erden wird nicht dort sein, wo die Ichsucht der halsstarrigen Juden regiert und jener Menschen, die Mich nur dem Wort nach annehmen.
(Quelle: Gabriele Wittek: Das ist Mein Wort, Alfa und Omega, Universelles Leben e.V.)

Zeigt ein eindeutiges Bild wes geistes Kind dieser Verein ist.

Das jemand der so eine Ideologie verteidigt und jeden angreift der es auch nur wagt Kritik daran zu äußern den Nazi vor lauter Glatzen nicht sieht wundert nun gar nicht.
 
Moderator informieren   Gespeichert Gespeichert  
  Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
#4767
Tropie (Benutzer)
Senior Boarder
Beiträge: 59
graphgraph
Benutzer offline Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
Re:Religionsfreiheit / Universelles Leben geschrieben am 30.12.2007 13:38 Karma: 2  
DocSnyder schrieb:


Gott sei Dank schreiben hier aber auch Menschen, die Verstand haben.
Übrigens ist das UL keine Sekte, sondern eine Glaubensgemeinschaft.
In Deutschland haben wir heute Religionsfreiheit.
Auch Du, Amnie, darfst glauben, woran Du möchtest.

http://www.vegszene.com/component/option,com_fireboard/Itemid,31/func,view/id,4483/catid,588/


"Gott sein Dank"? Und das von einem Agnostiker?

Btw. Science Tology versteht sich auch nur als Glaubensgemeinschaft. Und Frank, ich nehme dir nicht ab, das du willst das jeder glauben kann was er möchte
 
Moderator informieren   Gespeichert Gespeichert  
 
Letzte Änderung: 30.12.2007 13:39 von Tropie.
  Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
#4771
DocSnyder (Gast)
Senior Boarder
Beiträge: 52
graphgraph
Benutzer offline Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
Re:Religionsfreiheit / Universelles Leben geschrieben am 30.12.2007 14:30 Karma: -10  
...
 
Moderator informieren   Gespeichert Gespeichert  
 
Letzte Änderung: 30.12.2007 14:35 von .
  Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
#4772
DocSnyder (Gast)
Senior Boarder
Beiträge: 52
graphgraph
Benutzer offline Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
Re:Religionsfreiheit / Universelles Leben geschrieben am 30.12.2007 14:34 Karma: -10  
Was weisst Du schon, wer ich bin, Althaus.
Nimm Deinen Psychokumpel Tropie und geht lesen, oder lasst euch vorlesen.

Zitat:
Volltreffer! Jetzt sind Sie auf die Stelle gestoßen, mit der die Gegner der Glaubensgemeinschaft in der über 1100-seitigen Christus-Offenbarung "Das ist Mein Wort" glauben, endlich den Nagel gefunden zu haben, mit dem man uns festnageln kann. In der Tat stammt dieser Satz weder von Frau Wittek noch von den "bösen Buben" Meurer und Murer, sondern ist Teil einer Christus-Offenbarung, stammt demnach nach dem Glauben der Urchristen von Christus selbst, der damals von seinen Zeitgenossen ans Kreuz genagelt wurde. Doch auch hier ist der Zusammenhang in einem Gesamtwerk von Tausenden von Seiten von wesentlicher Bedeutung. Wie Sie sich denken können, wurde die Stelle bereits in einem Prozess zu Lasten des Universellen Lebens vorgelegt, und der vom Universellen Leben beauftragte Rechtsanwalt schrieb dazu wie folgt:

"Nach dem Untertitel des Buches und dem Verständnis der Glaubensgemeinschaft Universelles Leben handelt es sich hierbei um eine Christus-Offenbarung für die heutige Zeit, in der das Leben Jesu vor 2000 Jahren und seine Lehren für die Menschheit detailliert dargestellt werden. Der vorgelegte Text von S. 734 ist Teil des auf S. 733 beginnenden Kapitels ...
Der Text nimmt Bezug auf den Einzug Jesu in Jerusalem und den Empfang, dem ihm die Menge zunächst bereitete. Sodann wird in der Christus-Offenbarung von heute das damalige Geschehen kommentiert: Zunächst mit dem Hinweis, dass die Menschen dachten, Jesus von Nazareth würde ihnen "irdische Freuden" verschaffen. Sodann mit dem Hinweis auf die Kehrtwendung der Menge, die zunächst ´Hosianna` gerufen hatte und wenige Tage später rief ´Kreuzige ihn ...!` Diese Wankelmütigkeit der jüdischen Zeitgenossen Jesu wird sodann als warnendes Beispiel für jedermann genannt: ´Wer nru an sein eigenes Wohl denkt, der wird heute den ehren, der ihm dies ermöglichen könnte, und morgen denselben verwünschen, weil er es ihm nicht ermöglicht hat. Prüft euch ..., ob ihr nicht ... handelt wie die Juden der damaligen Zeit.` Wohlgemerkt: der ´damaligen Zeit`. Sodann kommt das Gesetz von Saat und Ernte in Verbindung mit der Reinkarnation ins Spiel. Beides wird ersichtlich auf alle bezogen, die ´zum Judas werden`. Sie alle ´werden dafür zu tragen haben ...; denn was der Mensch sät, das wird er ernten` [Hervorhebung von mir]. Als Beispiel für die Wirkungen des Gesetzes von Saat und Ernte werden dann noch einmal die Juden gannt, was nicht im geringsten heißt, dass das Leid, das die Juden in den letzten 2000 Jahren erlitten haben und das ihnen vorwiegend Christen zugefügt haben, irgendwie gebilligt wird. Derartiges ist auch nicht zwischen den Zeilen zu lesen, vor allem nicht in einer Schrift, deren Herzstück die Bergpredigt ist, die zur Nächstenliebe in jeder Situation und gegenüber jedermann auffordert."
Im Gegenteil, so füge ich hinzu: Der Antisemitismus der Christenheit und seine schlimmen Folgen werden aufs Schärfste verurteilt und sie stellen eine Verhöhnung der friedfertigen Lehre des Jesus von Nazareth dar.

So weit einmal dazu. Ich habe einmal bei anderer Gelegenheit sinngemäß gesagt, dass die Bibel beim "Gesetz von Saat und Ernte" keinen Menschen und auch kein bestimmtes Volk ausschließt. Es gibt allerdings auch die Verfolgung und das Leid aufgrund eines geistigen Auftrags, von der Jesus z. B. in den Seligpreisungen spricht. Hier werden Menschen selig gepriesen, die leiden mussten, weil sie Gott die Treue halten. Jeder kann natürlich glauben, dass dies auch bei ihm so sei. Und jeder mag das annehmen, was er annehmen möchte und mag das lassen, was er lassen möchte. Das Gesetz von Saat und Ernte ist schließlich eine Hilfe zur Erkenntnis von eigenem Fehlverhalten, wenn es jemand so auf sich selbst anwenden möchte. Es ist nicht dafür da, um über das Schicksal seiner Nächsten zu spekulieren, und ich würde mir so etwas auch durch jemand anderen verbitten. Der christliche Glaube lehrt, seinem Nächsten zu helfen, seine "Last mitzutragen" und nicht darüber zu spekulieren, warum er diese Last trägt. Es geht immer nur einen selbst, und jeder kann selbstverständlich glauben, dass sein Schicksal nichts mit einem Gesetz von Saat und Ernte zu tun hat. Ich kenne jedoch Menschen, die sich mit ihrem schweren Schicksal versöhnt haben, weil sie heute glauben, dass es ihnen von keinem unberechenbaren Gott zugefügt wurde, sondern dass es für sie eine - wenn auch schwere Lektion - in der Lebensschule Erde war, die einen bestimmten Grund hatte, den der Mensch in der Tiefe seiner Seele auch kennt. Ich kenne Menschen, die dadurch zu einer inneren Reife fanden, die auch auf andere positiv ausstrahlt. Und die zu dankbaren Menschen geworden sind, die dadurch vielen anderen Trost und Hilfestellungen geben konnten.

Nun, Sie wissen, dass ich aus Ihnen keinen Anhänger des Universellen Lebens machen möchte. Folglich können Sie darüber denken, wie Sie möchten. Das Gericht entschied zumindest, dass hier kein "Antisemitismus" vorliegt. Schließlich sei darauf hingewiesen, dass dieses geschichtliche Thema im Alltag der Menschen gar keine Rolle spielt und mit vielen Bürgern jüdischen Glaubens bzw. israelischer Nationalität ein herzliches Miteinander besteht. Der Glaube an Reinkarnation gilt viel mehr als große Chance, in diesem Leben in aller Freiwilligkeit endlich zu packen, was man vielleicht in manchem früheren Leben leidvoll versäumt hatte, wobei mancher wohl ahnt, was seiner persönlichen Situation zugrunde liegen könnte.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen


Dieter Potzel


**********************************

2. Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 4.4.1995 – 7 CE 95.462 –, ergangen in dem Rechtsstreit Universelles Leben e.V. ./. Freistaat Bayern:

Der Bayerischen Landeszentrale für politische Bil-dungsarbeit wird im Wege einer einstweiligen Anordnung u.a. untersagt,

dem Universellen Leben "Rassismus und dabei insbe-sondere Antisemitismus vorzuwerfen",

zu behaupten, "es existieren bereits Anzeichen für eine Kooperation zwischen dem UL und rechtsextremen Organisationen".

**********************************

Urteil des Landgerichts Berlin vom 9.1.2003 – 27 O 445/02 -, ergangen in dem Rechtsstreit Universelles Leben e.V. ./. Chatwin:

Das Landgericht untersagt die Behauptung,

die Ideologie der Glaubensgemeinschaft Universelles Leben beinhalte antisemitisches Gedankengut.

Deutsche Gerichte auch Nazis und Antisemiten, Althaus?
 
Moderator informieren   Gespeichert Gespeichert  
 
Letzte Änderung: 30.12.2007 14:37 von .
  Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bitte erst registrieren!
#4773
die_nicky (Benutzer)
Junior Boarder
Beiträge: 34
graphgraph
Benutzer offline Hier klicken, um das Profil dieses Benutzers zu sehen
Re:Religionsfreiheit / Universelles Leben geschrieben am 30.12.2007 14:42 Karma: 4  
allein schon die tatsache,
dass du gleich wieder die beschlüsse darlegst (bayerischen verwaltungsgerichtshof...)


macht mehr als deutlich wer du bist ...doc snyder
 
Moderator informieren   Gespeichert Gespeichert  
  Kein öffentlicher Schreibzugriff erlaubt, bi