Egal von welchem Standpunkt

Ich habe wirklich versucht, mich ohne Vorurteile an dieses Buch zu setzen, auch wenn ich einige Ansichten Martin Balluchs gar nicht gutheißen kann, siehe Frauen usw., und war aufgrund der zahlreichen positiven Rezensionen ziemlich gespannt.
Und ich urteile gar nicht über homosexuelle Hunde, im Gegenteil

Ich glaube ihm das sogar gerne, nur kann mensch das nicht auf diese Art und Weise in eine wissenschaftliche Doktorarbeit (!) reinschreiben. Wäre dassselbe, wenn ich als Mutter das Verhalten meines Kindes beschreiben will und hinschreibe: "Das hab ich jetzt selbst nicht so gesehen, aber der Vater des Kindes hat mir glaubhaft berichtet, dass er gesehen hat dass [...]." Empirisches, wissenschaftliches Arbeiten ist was anderes!
Kommen diese Wissenschaftler/innen auch aus der Tierrechtsszene?

Ich hab jedenfalls mit studierten Philosoph/inn/en gesprochen, und die meinten, dass es auch vom philosophischen Standpunkt unsauber ist. (Was ich jetzt nicht beurteilen kann, aber plausibel klingt das, schließlich hat er es nicht von der Pieke auf gelernt.)
Nichtsdestotrotz: Ist natürlich gut, dass es Tierrechtsliteratur gibt, und einfach so als Lektüre ist es ja trotzdem ganz nett. Aber die Hochstilisierung des Werks find ich etwas übertrieben.