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Umfrage: Ich habe von allem nichts gewusst! (1 Leser) (1) Gäste
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THEMA: Umfrage: Ich habe von allem nichts gewusst!
#7642
Mr. X (Benutzer)
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Umfrage: Ich habe von allem nichts gewusst! geschrieben am 24.09.2008 05:08 Karma: 0  
Hallo zusammen,

mich würde einmal folgendes interessieren:

Wer hat von euch eine Vorstellung darüber gehabt, dass und in welcher Art und Weise in unserer Gesellschaft nicht-menschliche Tiere ausgebeutet werden, bevor ihr euch zu einer veganen Lebensweise entschlossen habt bzw. bevor ihr damit begonnen habt, euch mit dem Tierrechtsgedanken auseinanderzusetzen?

In wie fern stimmte die Vorstellung vor und nach der Auseinandersetzung mit
dem Thema überein?

Habt ihr euch vor der Zeit der intensiveren Auseinandersetzung mit dem Thema überhaupt Gedanken darüber gemacht, dass nicht-menschliche Tiere ausgebeutet werden und daran ev. etwas "nicht richtig" sein kann?

Der Grund meines Interesses liegt in der Frage begründet, ob es heute immer noch sein kann, dass man eine Aussage, wie "Ich habe von all dem nichts gewusst!" "Glauben" schenken sollte oder davon ausgehen sollte, dass heute keiner mehr sagen kann, dass er von all dem nichts gewusst hätte. Interessant wird dieser Aspekt bei der Gestaltung von Aktionsformen und Infomaterialien.

Viele Grüße,
Mr. X
 
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#7643
tripnotic (Benutzer)
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Aw: Umfrage: Ich habe von allem nichts gewusst! geschrieben am 24.09.2008 06:11 Karma: 5  
hallo!

ich wurde mit 19 vegetarier, weil mein damaliger freund es war. ich habe mir wirklich keine großen gedanken darüber gemacht, was alles falschläuft und habe es daher auch nicht gewusst. nach 1,5 jahren hab ich mich dann eigentlich aus langeweile in einem vegetarier-forum angemeldet.

da wurde ich dann gescheiter und war geschockt. ich wusste u.a. zB nicht, dass die männlichen küken sofort getötet werden. da wurde ich dann vegan.

ich kann also von mir behaupten, dass ich es vorher wirklich nicht besser gewusst habe. woher denn auch? wenn einen die thematik nicht sonderlich interessiert oder man nicht durch irgendjemanden aufgeklärt wird, kann man das ja auch nicht wissen.

tripnotic
 
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#7646
Wolfhuana (Benutzer)
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Aw: Umfrage: Ich habe von allem nichts gewusst! geschrieben am 24.09.2008 09:49 Karma: 0  
ich wusste davor auch von nichts, ich bin nur durch zufall auf ein peta shirt gestoßen und hab mich dann informiert.

ich finde des is des problem, die leute (besonders junge)
wissen von sowas noch ned viel. ich hab daraufhin
in meiner klasse ein vortrag mit video,bildern etc gehalten,
und war echt überrascht wie sich die klasse während des vortrags verhalten hat, niemand hat geredet, oder sich über etwas lustig gemacht. außerdem waren alle sehr betroffen. ich fand das echt spitze, ich glaub dass sich bei dem einen oder anderen da shcon was getan hat =]


also mehr aufklärung muss her!
 
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#7647
martin (Benutzer)
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Aw: Umfrage: Ich habe von allem nichts gewusst! geschrieben am 24.09.2008 10:24 Karma: 11  
dass fürs Fleisch ein Tier umgebracht werden muss, hab ich eigendlich immer schon gewusst und gefühlt. Und als ich dann vor einer ewigkeit vegetarier wurde, hat mich das thema nicht weiter interessiert.
Und ich war schon mehr als eineinhalb jahre veganer, als ich zum erstem mal die Geschichten von der Milch und den Kälbern und den Eiern und den männlichen, überflüssigen Küken gehört habe
Um mitzubekommen, dass Tiere für Milch, Eier & Käse benutzt und ausgebeutet werden, ist eigendlich auch ohne irgendwelche Informationen darüber klar. Aber die ausbeutung selber wäre nicht so schlimm, jeder der zivildienst gemacht hat oder irgendeine arbeit auf der uni schreibt weiß, dass ausbeutung auch viel weniger grauslich sein kann als in der fleisch- undso "Produktion".

Eigendlich erschreckend, dass man darüber sowenig in den medien hört und sieht, aber wenn das ganze mit einer direkten forderung verbunden ist, hätts zumindest bei mir die entscheidung zum veganersein hinausgezögert.
 
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Dazu passt ein gemischter Salat.
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#7648
trux (Benutzer)
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Aw: Umfrage: Ich habe von allem nichts gewusst! geschrieben am 24.09.2008 12:27 Karma: 2  
bei mir war das so dass ich schon sehr früh kein fleisch gegessen habe. für mich war es als kind kein unterschied zwischen hund, katze, schwein, kuh,....

ich war oft bei den kleinbauern zu besuch, half mit etc. mir wurde es angelernt dass dies normal sei und es so ok ist. dadurch hab ich mir nie wirklich gedanken darüber gemacht.

irgendwann dann stoß ich auf die seite von peta und las einen artikel über milch. für mich war dann klar dass milch trinken unnatürlich ist. daraufhin dachte ich immer weiter und weiter. ja... bis ich mir selbst dann klar wurde dass es falsch ist andere lebewesen auszubeuten.
 
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#7650
Mr. X (Benutzer)
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Aw: Umfrage: Ich habe von allem nichts gewusst! geschrieben am 24.09.2008 15:48 Karma: 0  
Nach dem ich mich zum Veganismus "bekehrt" hatte, habe ich mir oft die
Frage gestellt, wie ich wohl reagiert hätte, wenn mich jemand auf das
Thema angesprochen hätte.

Bis vor kurzem war ich der Auffassung, dass ich nicht ablehnend reagiert
hätte. Doch dann erzählte mir vor einigen Wochen meine Oma etwas ganz
anderes, etwas, was ich zuerst nicht ganz glauben konnte. Sie erzählte
mir, dass ich mich vor Jahren angeblich meiner Schwester gegenüber
bezüglich ihres Pseudovegetarismus negativ geäußert haben soll.

Da ich mich daran nicht wirklich erinnern kann, d.h., ich schließ es
nicht mehr aus, dass ich es getan habe, kann ich nicht mehr sagen, in
welcher Form meine Aussage erfolgte. D.h., ob meine Äußerung nur dem inkonsequenten Vegetarismus galt. Auch das schließe ich, je intensiver
ich mich in meine Vergangenheit zurückversetze, nicht mehr aus. Ev.
war es so, ev. ist es aber auch nur Einbildung.

Zu der Zeit war ich nicht einmal Vegetarier.

Meine Schwester lebt mittlerweile schon fast zwei Jahrzehnte lang als ""Meeresfrüchte"-Vegetarierin". Ich bin mir bis heute nicht sicher,
warum. Es kann sein, dass es als Gruppenkohäsion mit ihrer damals
besten Freundin begann. Ich erinnere mich daran, dass sie anfangs auf
Sauerbraten verzichtete, da es aus Pferdefleisch hergestellt wurde.
Von Pferden war sie schon fast immer begeistert, zumindest was das
Reiten anging. Wie ihre Einstellung darüber hinaus ist, ist sehr
fraglich, darauf komme ich gleich noch einmal zurück.

Warum ich diesen Abschnitt erzähle, ist nicht, weil ich jetzt über
meine Schwester anonym im Internet ablästern möchte, sondern rein aus
erkenntnistheoretischem Interesse.

Zu damaliger Zeit lebten wir noch zusammen mit unseren Eltern unter
einem Dach. D.h., es musste mir zumindest am Mittagstisch aufgefallen
sein, dass sie verschiedenste Dinge nicht aß. Es wurde aber nie
wirklich zum Thema für mich. Sie sprach mit mir darüber nicht
(jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern) und ich
machte mir keine weiteren Gedanken darüber, so scheint es zumindest.

Diese Situation beeinträchtigte mein Handeln scheinbar in keinster
Weise. Es veranlasste mich nicht dazu, über das Leid von nicht-
menschlichen Tieren nachzudenken.

Wenn es so war, wie ich annehme, frage ich mich, ob es an ihrer
Inkonsequenz lag, die mich davon abhielt. Sie saß am Essenstisch mir gegenüber - ich sah sie also Fisch und andere Meerestiere futtern.

Im ethischen Hinblick äußerte sie sich am Mittagstisch nie darüber.
Heute weiß ich durch eine Diskussion mit ihr, dass Ethik auch heute
kein Aspekt zu sein scheint.

Nun ein paar Sätze zu meiner Geschichte.

Vegetarier wurde ich weder durch meine Schwester, noch durch irgend
eine andere Person - zumindest nicht durch direkte Ansprache. Auch
nicht durch einen Kontakt zu einer Tierrechtsgruppe oder einer
Sendung im Fernsehen - zumindest kann ich mich an kein Triggerevent
erinnern. Im Unterbewusstsein sind Einflüsse nicht auszuschließen
und gut möglich.

Als ich dann vor wenigen Jahren meine erste eigene Wohnung bezog,
erlebte ich eine depressive Phase - diese war mein Triggerevent.
Ich bezog diese eher genötigt, als bewusst freien Willens -
eine Art Einsamkeit war wohl der Auslöser für die Depression.

Sie veranlasste mich über alles mögliche nachzudenken und mir wurde
bewusst, dass ich prinzipiell ein Tier bin wie jedes andere auch und
im Umkehrschluss diese ebenso Leid empfinden wie ich.

Ich begann im Internet zu Recherchieren und muss über irgendwelche Informationen gestolpert sein, die mich veranlassten ab nun an
vegetarisch mein leben fortzuführen. Ich recherchierte in der Zeit
weiter, drei Wochen später lebte ich vegan und war aktiv in der
Tierrechtsbewegung.

Zu diesem Zeitpunkt war der Kontakt zu meiner Schwester bereits auf
familiäre Ereignisse reduziert. Aber das Thema Veganismus kam schon
öfters auf und wurde diskutiert. Auch den Tierrechtsgedanken habe
ich nicht für mich behalten.

Nun lebe ich seit fast viereinhalb Jahren vegan. In diesem Fall
scheint es meine Schwester zu sein, die sich keine weiteren Gedanken
über meine Lebensweise und deren Gründe zu machen scheint.

Auch wenn eine Diskussion mit ihr die gleiche Rechtfertigungsfolge
ans Tageslicht holte, wie es bei öffentlichen Diskussionen mit
Leuten auf der Straße der Fall ist (z.B. Nahrungskette usw.) und
neuere erschreckende Erkenntnisse bezüglich ihres Umgang mit Pferden
darauf schließen lassen, dass ihre pseudovegetarische Ernährung
nichts mit Ethik zu tun haben kann und ich mir daher die Frage
stelle, was der Grund ihrer Ernährung ist, stellt sich mir die Frage:

Wie offensichtlich muss ein Hinweis auf Unrecht sein, wie penetrant
eine Einladung zum Nachdenken?

Ich schließe mich eurer Meinung an, dass mehr aufgeklärt werden
muss. Doch bin ich der Meinung, dass es heute im Grunde ausreichend
Einladungen zum Nachdenken gibt. In den Nachrichten werden Massentierhaltungen immer mehr thematisiert. Ob es nur um neue
Richtlinien geht oder um Massenkeulungen basierend auf Krankheiten.

Ist es ev. ein Hinweis darauf, dass eine deutlichere Sprache bei der
Aufklärung gesprochen werden muss?

Ich denke ja, ich denke die Leute benötigen ein Event, was sie nicht
so leicht wieder vergessen, in Form eines leichten Schocks.

Als Beispiel:

Person A steht an der Kasse und legt Leichenteile aufs Fließband,
Person B und C stehen hinter dieser und führen ein lautes und
deutliches Gespräch über Person A. Fragen sich z.B. in einer
empörenden Art und Weise, wie man zu so einer Tat nur fähig sein
kann.

Die Psychologie des Menschen wird dafür sorgen, dass Person A,
wenn sie wieder an der Kasse steht, sich an diese Situation
erinnern wird.

Ebenso wird es der Fall sein, wenn man eine Person an einer
Fleischtheke empört "anpöpeln" würde.

Ich denke, dass es sinnig ist, wenn man die Leute am Ort ihrer Tag
auf das, was sie dort treiben, aufmerksam macht und das in einer
Lautstärke, dass es das Umfeld auch noch mitbekommt, was die
Situation peinlicher macht.

Ein/e weitere/r AktivistIn könnte mehrere Meter entfernt, als
weitere/r PassantIn getarnt, sich dann noch einmischen und die
Meinung bestätigen.

Ich denke man muss den gesamten Prozess kreativ stören.

Ich denke die Ansprache muss direkter werden, ob als Aktionsform,
wie hier beispielsweise genannt oder als einfaches Flugblatt.

In Flugblättern sollten wir nicht mehr zu stark auf Randthemen
eingehen oder halbherziges fordern, sondern auf das große Ganze
und auf das Grundlegende eingehen. Direkt zur Sprache geben, um
was es sich handelt und was gefordert wird - nicht eine Verbesserung
von XYZ, sondern die Abschaffung.

Wird eine Verbesserung gefordert, wird das dahinterstehende Prinzip
des Speziesismus nicht in Frage gestellt.

Das ist, was ich bei vielen Vereinen bemängel,
so z.B. auch beim VGT.
 
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#7682
nasenmannschal (Benutzer)
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Aw: Umfrage: Ich habe von allem nichts gewusst! geschrieben am 27.09.2008 15:47 Karma: 0  
ich wusst nix von massenhaltung bis ich 12 war.da gingen wir mit der shcule in den film we feed the world und da wa ich so geschockt als die szene mit den hühnern kam...
ich wollt ab da an überhaupt kein fleisch mehr essen, doch mein umfeld sagte mir:ich brauch fleisch damit ich gesund bleibe,oder ich kann sowieso nix tun wenn ich vegetarisch bin usw..
ich hab das geglaubt.
und da ich in einer familie bin die eher sehr "tierausbeutungsunbewusst" lebt, wär das verdammt schwer gewesen mit meinen 12 jahren.. ich war da noch nicht so weit..
 
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#7683
mayanan (Benutzer)
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Aw: Umfrage: Ich habe von allem nichts gewusst! geschrieben am 28.09.2008 06:02 Karma: 0  
auch ich muss zugeben, dass ich tatsächlich nichts davon gewusst habe, weil ich mich einfach nicht mit dem thema auseinandergesetzt hatte und auch niemand mir davon erzählt hat.

mir fehlte sogar tatsächlich der bezug dazu, dass z.b. für eine scheibe salami tiere getötet worden sind (fehler der erwachsenen, die mir das als kind schon hätten sagen müssen, doch meine eltern sind bis heute unwissend).

klick machte es komplett, als ich im januar diesen jahres den film "earthlings" gesehen hatte. zu der zeit war ich bereits ca. 2 jahre ovo-lakto-vegetarierin (aus gesundheitlichen gründen und weil mir fleisch und fisch einfach nicht schmeckte, nie wirklich geschmeckt hat). nach diesem film, während dem ich viel geweint und schmerzen durchgestanden habe (1,5 stunden lang), wurde ich sofort vegan.

dann gab es für mich keinen zweifel mehr, meine ganze lebensweise zu ändern (auch bzgl. kosmetik, klamotten, usw).

und ich begann mich zu informieren, sehr sehr viel zu informieren.

viele grüße
maya
 
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Letzte Änderung: 28.09.2008 06:11 von mayanan.
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#7684
mayanan (Benutzer)
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Aw: Umfrage: Ich habe von allem nichts gewusst! geschrieben am 28.09.2008 06:09 Karma: 0  
mayanan schrieb:
auch ich muss zugeben, dass ich tatsächlich nichts davon gewusst habe, weil ich mich einfach nicht mit dem thema auseinandergesetzt hatte und auch niemand mir davon erzählt hat.

mir fehlte sogar tatsächlich der bezug dazu, dass z.b. für eine scheibe salami tiere getötet worden sind (fehler der erwachsenen, die mir das als kind schon hätten sagen müssen, doch meine eltern sind bis heute unwissend).

klick machte es komplett, als ich im januar diesen jahres den film "earthlings" gesehen hatte. zu der zeit war ich bereits ca. 2 jahre ovo-lakto-vegetarierin (aus gesundheitlichen gründen und weil mir fleisch und fisch einfach nicht schmeckte, nie wirklich geschmeckt hat). nach diesem film, während dem ich viel geweint und schmerzen durchgestanden habe (1,5 stunden lang), wurde ich sofort vegan.

dann gab es für mich keinen zweifel mehr, meine ganze lebensweise zu ändern (auch bzgl. kosmetik, klamotten, usw).

und ich begann mich zu informieren, sehr sehr viel zu informieren.

viele grüße
maya
 
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#7746
tierrechtler95 (Benutzer)
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Aw: Umfrage: Ich habe von allem nichts gewusst! geschrieben am 08.10.2008 08:22 Karma: 0  
Mit 11 Jahren dachte ich einfach: "Ich möchte nicht, dass Tiere getötet werden." Zunächst aß ich weniger Fleisch, da mir ein völliger Fleischverzicht als "unmöglich" erschien. Irgendwann beschloss ich, einfach mal auszuprobieren, ob es auch ohne Fleisch geht. Das war der Fall und ich ernähre mich ab diesem Zeitpunkt vegetarisch. Irgendwann schien mir der Tierschutz/Tierrechtsgedanke immer wichtiger und seitdem engangiere ich mich auch außerhalb der vegetarischen Lebensweise für den Tierschutz. Die nötige Motivation dazu lieferte mir Greenpeace. Schon in der Volksschule machte ich Unterschriftenaktionen, die zwar nicht gültig waren (da eben fast nur Kinder unterschrieben haben), aber ich hab sie trotzdem eingeschickt. Von den Walen bin ich dann immer mehr zum Thema "Meere, Meeresverschmutzung, Überfischung" gekommen. Jetzt täte ich nichts lieber, als mich auf dem Greenpeace-Schiff "Esperanza" für einen besseren Schutz der Meere einzusetzen.
Aber ich bin zu weit vom Thema abgekommen: Erst seit dem ich den Film "We feed the world" auf DVD gesehen habe (vielleicht vor einem Jahr oder so) wurden mir die tarsächlichen Umstände in Ställen, Tiertransporten, Schlachthöfen... bewusst und ich dachte nicht mehr nur DASS die Tiere getötet werden, sondern auch WIE. Später habe ich dann auch "Earthlings" gesehen und erst vor kurzer Zeit "Meet your meat". Seit dem weiß ich, dass meine damilige Entscheidung, Vegetarier zu werden richtig war.
Ich bin über die Zustände in der Milchindustrie auch informiert, aber sry, mit 13 Jahren darf ich erstens nicht vegan leben und zweitens wäre das ein Schritt für mich, der nicht unmöglich ist, aber trotzdem mein Leben zu einem Teil verändern würde. Irgendwann werde ich sicher Veganer, vllt ab meiner Volljährigkeit. Aber schon jetzt versuche ich, mehr auif pflanzliche Milch, Puddings etc umzusteigen. Mit dem Alpro Soja-Pudding fällt mir das auch nicht besonders schwer
 
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#7753
Dorido (Benutzer)
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Aw: Umfrage: Ich habe von allem nichts gewusst! geschrieben am 10.10.2008 19:36 Karma: 10  
aber sry, mit 13 Jahren darf ich erstens nicht vegan leben

Ich finde es toll,dass du dich schon so früh mit dem Thema auseinandersetzt,auch ich wurde mit 9-10 Jahren Vegetarierin.
Allerdings habe ich ein Problem mit dem Satz,dass du es nicht "darfst".
Rechtlich gesehen,sind deine Eltern für dich zuständig,bevormunden dich also.Nur eben ist genau diesen "Recht",wenn auch aus einer anderen Sparte dafür Zuständig,dass all diese Tiere gequält,ausgebeutet und versklavt werden.Und dass deine Eltern noch nicht auf den Punkt gekommen sind,dass eine Omnivore Ernährung ethisch nicht vertretbar ist,da kannst du doch nun wirklich nichts dafür.
Und ich sehe überhaupt keinen ausreichenden Grund dafür,sich deinen (uninformierten) Eltern nicht zu widersetzen.Denn 5 Jahre sind eine lange Zeit.

Und,mal drüber nachgedacht,dass das dem du dich gerade unterwirfst,auch nur eine Art Unterdrückung ist?-Zuerst unter deinen Eltern,und wenn du bis zur Volljährigkeit wartest,auch unter dem Staat!

DU bestimmst(bzw solltest es) was du unterstützen willst,und was mit deinem Leben geschieht!

...einen Rat von Eltern,Freunden,Verwandten annehmen ist eine Sache,es kommt darauf an was DU daraus machst.
 
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