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Ecosphere geschrieben am 14.10.2008 12:26
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hey ihr! kennt ihr eigentlich die ecosphere? http://www.ecosphere.at/was sagt ihr als veganer dazu? ist es eurer meinung nach vertretbar sich so ein "miniaquarium" zuzulegen oder seht ihr das als tierquälerei? lg
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Mr. X (Benutzer)
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Aw: Ecosphere geschrieben am 17.10.2008 04:16
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Aquarien sind generell so lange akzeptabel, solange diese keine bewusst wahrnehmenden Lebewesen enthalten. Würden diese z.B. ausschließlich Pflanzen beinhalten, so denke ich, wäre es ethisch vertretbar.
Aquarien, zur Haltung von bewusst wahrnehmenden Lebewesen, sind selbstverständlich nicht in Ordnung.
VG Mr. X
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Aw: Ecosphere geschrieben am 17.10.2008 14:09
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seh ich etwas anders, ein geschlossenes ökosystem auf die beine zu stellen ist eigentlich ne sehr erstrebenswerte sache. es kommt nur mal wieder auf die relation an, denn zwar sind selbst in der größten ecosphere (nehmen wir mal an das ding wäre so groß wie ein baseballstadion oder ein kleines land)die tiere gefangen, können jedoch völlig autark existieren und sind damit schon mal besser dran als die meisten anderen in gefangenschaft lebenden tiere. wäre vielleicht keine schlechte idee, zoos auf das prinzip umzustellen bevor man sie abschafft... außerdem merk ich grade dass es in diesem thread wohl nur um diese mini-spheres nach goldfisch-glas-prinzip geht, das geht natürlich nicht klar.
stimm euch also zu!
was nehmen die denn eigentlich für fische?
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martin (Benutzer)
Expert Boarder
Beiträge: 82
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Aw: Ecosphere geschrieben am 17.10.2008 16:12
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da ist irgendwas von garnelen und algen gestanden. Was mir dabei noch am meisten stört, ist dass das ganze ein ablaufdatum hat- also die tiere sich nicht fortpflanzen können. Und dann ist da noch was gestanden von einer eigenen, möglichst friedfertigen garnelenrasse- Und wenn man solche braucht, wird wohl irgendwas allgemein nicht stimmen (Aquarium etwas klein, zu langweihlig, ... ) Sonst würde bei einer schön gemütlichen Glaskugel nicht viel dagegen sprechen. Und da würden sich sicher auch ein paar menschen finden, die in sowas hineinwollen- Besonders wenn sie dadurch ins Fernsehen kämen Hätte selbst auch nichts gegen ein leben in einer schönen kugel, aber bitteschön ohne zuschauer und mit einem mangobaum  Natürlich wären da solche begriffe wie freiheit und die tatsache dass dieses system künstlich geschaffen ist und damit nicht unbedingt notwendig ist(obwohl auch die frage wäre wie notwendig unsere schöne welt ist)
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Letzte Änderung: 17.10.2008 16:13 von martin.
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Dazu passt ein gemischter Salat.
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Mr. X (Benutzer)
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Aw: Ecosphere geschrieben am 19.10.2008 03:37
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Wir dürfen nicht vergessen, dass es hier nicht darum geht, was wir möchten oder schön finden. Wer in einer Glaskugel leben möchte, soll es machen, doch von den eigenen Bedürfnissen auf andere zu schließen geht nicht.
Auch sollte bedacht werden, dass man es ev. für einige Stunden in einer Glaskugel ganz gemütlich finden kann, doch die Sache schaut ganz anders aus, wenn es keine Möglichkeit gibt diesen Vorgang zu beenden, man auf andere angewiesen ist und die Zeit an sich die Einstellung ändern kann und fast immer ändern wird.
Die Meinung der Insassen wird uns nicht eindeutig erreichen und auch grundlegend haben wir kein Recht dazu uns in das Leben anderer einzumischen bzw. deren Lebensraum auf diese Weise zu beschränken. Wir werden zwar nicht daran herum kommen, in unser terrestrisches Ökosystem, schon alleine durch unsere Existenz auf der Erde, einzugreifen, doch dies sollte möglichst respektvoll und in Grenzen geschehen. Lebewesen künstlich einzusperren überschreitet diese Grenzen mit Sicherheit.
VG Mr. X
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Aw: Ecosphere geschrieben am 19.10.2008 08:34
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Fällt es dann unter 'natürliches Einsperren' wenn Ameisen sich Läuse halten oder sowas und geht dann in Ordnung weil die keine ethischen Bedenken haben? Klar ist das nicht in Ordnung, Tiere einzusperren, zumindest nicht in größerem Umfang, aber ich denke dass die Sache mit der Grenze eher eine moralische Sache ist... Hast du eigentlich Haustiere? Meiner Meinung nach sind groß angelegte Ecospheres die beste realisierbare Methode, Tiere zu halten, ums einsperren kommt ja eh keiner drum rum wenn mans mal realistisch betrachtet. Und einfach mal ein paar Zäune in nem künstlich angelegten Lebensraum einzureißen wäre auch viel einfacher und lustiger für Befreiungsaktionen: Kollektiver Waldspaziergang, Zaun einreißen, Feuer machen, zum Biergeschäft laufen. Beste Lösung für alle!
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Mr. X (Benutzer)
Fresh Boarder
Beiträge: 10
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Aw: Ecosphere geschrieben am 24.10.2008 14:10
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Fällt es dann unter 'natürliches Einsperren' wenn Ameisen sich Läuse halten oder sowas und geht dann in Ordnung weil die keine ethischen Bedenken haben?
Was ist "natürliches Einsperren"? (Was ist Natur?)
Woher weißt Du, dass Ameisen keine ethischen Bedenken dies bezüglich haben?
Ob Ameisen ethische Bedenken haben oder nicht, können wir heute nicht feststellen bzw. beweisen. Es spielt aber auch keine Rolle für uns, denn wir haben in diesem Sinne keinen ausreichenden Einfluss auf deren Verhalten.
In diesem Sinne spielt es auch keine Rolle, ob es sich um "natürliches Einsperren" oder um z.B. "unnatürliches Einsperren" handelt, bzw. ob die Art des Einsperrens überhaupt eine ethische Relevanz aufweist.
Wir können immer nur das Verhalten ändern, welches in unserem Einflussbereich liegt. D.h., in erster Linie unser eigenes Verhalten und das Verhalten unserer Mitmenschen.
Klar ist das nicht in Ordnung, Tiere einzusperren, zumindest nicht in größerem Umfang, aber ich denke dass die Sache mit der Grenze eher eine moralische Sache ist...
Ebenso ist es auch im kleineren Umfang nicht in Ordnung, denn ich wüsste nicht, was der Umfang für eine Rolle bei prinzipiellen ethischen Betrachtungsweisen spielt.
Ob man jemanden einsperren darf oder nicht, ist sicherlich eine ethische Fragestellung. Eine, die die Ethik aus meiner Sicht prinzipiell mit "Nein" beantworten sollte.
Hast du eigentlich Haustiere?
Für welchen Aspekt wäre die Antwort relevant?
Erläutere, dass was Du meinst, doch differenziert.
Meiner Meinung nach sind groß angelegte Ecospheres die beste realisierbare Methode, Tiere zu halten, ums einsperren kommt ja eh keiner drum rum wenn mans mal realistisch betrachtet.
Wie ist deine Interpretation von "Realismus" konkret?
Warum sollte deiner Meinung nach, keiner drum herum können, Tiere einzusperren?
Wer zwingt die Menschheit, Haustiere und Nutztiere zu halten?
Die Abschaffung jeglicher Haltung sollte das Ziel sein, es ist theoretisch und genauso praktisch möglich.
Und einfach mal ein paar Zäune in nem künstlich angelegten Lebensraum einzureißen wäre auch viel einfacher und lustiger für Befreiungsaktionen: Kollektiver Waldspaziergang, Zaun einreißen, Feuer machen, zum Biergeschäft laufen.
Beste Lösung für alle!
Diese Aussage müsstest Du mir einmal differenzierter erörtern, ebenso den Zusammenhang mit dem Thema.
VG Mr. X
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Aw: Ecosphere geschrieben am 26.10.2008 06:36
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Bist du mein Lehrer? Und kannst du eigentlich nicht selber denken? Ich denke nicht dass mein Standpunkt so undeutlich ausgedrückt war. Aber um dir einen Gefallen zu tun und dir fürs nächste mal den Schritt zu konstruktiver Kritik zu erleichtern geh ich mal drauf ein.
Also:
Den Begriff 'natürliches Einsperren' habe ich als Gegenposition zu dem von dir gebrauchten 'künstlichen Einsperren' benutzt, um deutlich zu machen dass es keinen Unterschied in der Intention des Einsperrens gibt abgesehen von ethischen Bedenken. Dass Ameisen diese nicht haben kann ich belegen, halte es aber für unwahrscheinlich genug um davon auszugehen, dass es so ist.Ich warte ja auch nicht erst bis mir jemand beweist dass es keinen Gott gibt bis ich Agnostiker Scheiße find. Aufgrund meiner oben geäußerten Ansicht spielt die Intention der Ameisen durch die Abgrenzung zum Begriff des 'künstlichen Einsperrens' natürlich durchaus eine Rolle. Um das zu definieren ist es völlig unnötig, den Einflussbereich des menschlichen Verhaltens einzubeziehen.
Punkto Umfang: Ich halte das schon für in Ordnung, Tiere bis zu einem gewissen Grad einzusperren. Falls zu das nicht verstehst, denk noch mal über die Frage mit den Haustieren nach. Dann weißt du auch, für welchen Aspekt die Antwort relevant ist.
Mein Definition von Realismus ist unerheblich, ich erklär dir aber trotzdem gern was ich mit der besten realistischen Möglichkeit meine. Wenn du denkst, dass es im Rahmen des gesellschaftlich Machbaren liegt, Nutztierhaltung in absehbarer Zeit komplett abzuschaffen bewunder ich deinen Idealismus. Und deine Naivität. Auch wenn wir hier alle der festen Überzeugung sind, dass es bessere Systeme gibt für alle Beteiligten müssen wir trotzdem vom Status Quo ausgehen und nicht von einer schönen Utopie. Theoretische und praktische Realisierbarkeit ist die Grundvoraussetzung, mehr nicht.
Und was soll ich denn bitte daran erörtern dass Demozüge durch den Wald lustiger sind als stundenlang durch irgendwelche asseligen Industriegebiete zu rennen nur um von Bullen aufs Maul zu kriegen und dann zu Fuß wieder zurück zu müssen? Daraus ergibt sich übrigens auch der Zusammenhang mit dem Thema, denn wenn es darum geht, Tiere (auf welche Art auch immer) Einzusperren sollte man auch immer daran denken wie man die da wieder raus holt.
Und weil ich heute gute Laune habe verzichte ich auf einen Abschlusskommentar und lege dir nur Nahe, das nächste Mal etwas konstruktivere Kritik zu üben.
In diesem Sinne...
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Mr. X (Benutzer)
Fresh Boarder
Beiträge: 10
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Aw: Ecosphere geschrieben am 07.11.2008 09:31
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@das_Murmel
Diesmal etwas direkter:
Mit meiner vorherigen Antwort wollte ich dir einen Hinweis geben, dass schnelle und unreflektierte Antworten, die folglich oftmals, wie auch in deinem Fall, zu einer minderwertigen Qualität führen, kein fairer Beitrag in einem Diskurs sind.
Auch in deiner letzten Antwort sehe ich:
- falsche und fragwürdige Behauptungen - (bewusst?) falsche Interpretationen meiner Aussagen - schnelles und aggressives Dahingeschmiere
Durchdachte Beiträge benötigen Zeit, und daher empfinde ich es nicht als fair, wenn auf Qualität mit Scheiße geantwortet wird.
Foren sind kein WC!
VG Mr. X
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Aw: Ecosphere geschrieben am 08.11.2008 08:48
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Genau, Foren sind kein WC. Also kannst du entweder den Kram lesen, den ich poste, dich damit beschäftigen und vernünftig auf mich eingehen oder du lässt das alles bleiben und nervst mich nicht mit deinem lehrerhaftigen rumgepose.
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